Am 1. Mai ruft die NPD, un­ter­stützt von so ge­nannten „freien Ka­me­rad­schaf­ten“ zu einer De­mons­tra­tion in Mann­heim-Neckarau auf. Unter dem Motto „Raus aus dem Euro“ wollen sie ihre ras­sis­ti­sche und na­tio­na­lis­ti­sche Ideo­logie der „Volks­ge­mein­schaft“ pro­pa­gieren. An­ti­fa­schis­ti­sche Gruppen rufen zum Wi­der­stand gegen den Na­zi­auf­marsch auf.

Alles Lüge: Nazis ma­chen auf an­ti­ka­pi­ta­lis­tisch

Der 1. Mai ist seit Ende des 19. Jahr­hun­derts der Kampftag der Un­ter­drückten und Aus­ge­beu­teten auf der ganzen Welt. Zu diesem An­lass gehen Mil­lionen Men­schen gegen ka­pi­ta­lis­ti­sche Zu­mu­tungen und für ein bes­seres Leben auf die Straße.

Auch die Nazis rufen an diesem Tag immer wieder zu Auf­mär­schen auf, dabei be­tonen sie die Ein­füh­rung des 1. Mai als „Tag der deut­schen Ar­beit“ durch die NSDAP 1933. Dabei geben sie sich zwar „re­vo­lu­tio­när“, doch stellen sie die grund­le­genden Funk­ti­ons­weisen dieser Ge­sell­schaft kei­nes­wegs in Frage. Statt­dessen ver­su­chen sie, die un­mensch­li­chen und zer­stö­re­ri­schen Aus­wir­kungen der ka­pi­ta­lis­ti­schen Herr­schaft mit ihrem An­ti­se­mi­tismus zu er­klären. Wäh­rend sie das deut­sche Ka­pital als „der Volks­ge­mein­schaft dien­lich“ sehen, un­ter­stellen sie dem in­ter­na­tio­nalen Ka­pital wahl­weise jü­disch oder ame­ri­ka­nisch ge­lenkt und somit „volks­schäd­lich“ zu sein. Dass das Ka­pital, ob deutsch, ame­ri­ka­nisch oder sonst­woher immer nur auf seine Ver­meh­rung ab­zielt, ver­stehen die Nazis nicht.

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Aufruf zur De­mons­tra­tion am 24. Sep­tember 2011 in Mann­heim, 12.00 Uhr Ort: Planken, ge­gen­über Was­ser­turm

Po­li­ti­sche Ver­fol­gung, Krieg, Hun­gersnot, Um­welt­ka­ta­stro­phen, Men­schen­rechts­ver­let­zungen, Frau­en­un­ter­drückung: Die Ur­sa­chen für die Flucht sind viel­fältig, aber immer wird die Flucht als letzter Ausweg in einer Exis­tenz- und le­bens­be­dro­henden Si­tua­tion ge­sehen. Die po­li­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nisse in den Her­kunfts­län­dern der Flücht­linge sind meist eng ver­knüpft mit der Po­litik und den stra­te­gi­schen und wirt­schaft­li­chen In­ter­essen der In­dus­trie­staaten. Der Kampf um Roh­stoffe und Märkte, das Streben nach Profit, und die Durch­set­zung der wirt­schaft­li­chen und stra­te­gi­schen In­ter­essen auch mit dem Mittel des Krieges, führen für immer mehr Men­schen welt­weit zu Armut und Ent­rech­tung und be­raubt sie ihrer Le­bens­per­spek­tive.

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Montag, den 11. April 2011 um 08:58 Uhr

Mannheim: 1. Anarchistische Buchmesse

Pres­se­er­klä­rung der An­ar­chis­ti­schen Gruppe Mann­heim

Er­folg­reiche 1. An­ar­chis­ti­sche Buch­messe in Mann­heim - Vom 8. bis zum 10. April 2011 fand in Mann­heim zum ersten Mal im süd­deut­schen Raum eine an­ar­chis­ti­sche Buch­messe statt, die eine buntes in­halt­li­ches und kul­tu­relles An­gebot dar­stellte.

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Samstag, den 26. März 2011 um 22:56 Uhr

Demo für die soziale Revolution in Mannheim

Am Samstag, den 26.03.2011, de­mons­trierten in Mann­heim rund 300 Men­schen für die so­ziale Re­vo­lu­tion und ein selbst­be­stimmtes Leben.

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Sonntag, den 31. Oktober 2010 um 21:21 Uhr

Von Jakarta bis Johannesburg - Anarchismus weltweit

So wie der An­ar­chismus den Na­tio­nal­­staat und seine Grenzen als Werk­­zeuge der Herr­­schaft ab­lehnt, so ist auch die an­ar­chis­ti­­sche Be­we­­gung eine welt­weite und gren­­zen­lose. "Von Ja­­karta bis Jo­han­­nes­­burg - An­ar­chismus welt­weit" ist eine Sam­m­­lung von In­ter­views, die mit An­ar­chis­tInnen aus sechs Kon­ti­­nenten ge­­führt wurden, um einen Ein­blick in die ge­­gen­wär­tige an­ar­chis­ti­­sche Be­we­­gung zu bieten. Er­ör­tert werden die Ge­­schichten lo­­kaler Be­we­­gungen, die Ak­ti­vi­täten in un­ter­­schie­d­­li­chen po­­li­ti­­schen Kon­texten sowie die Hoff­­nungen, die sich an li­­ber­täre Ideen knüpfen.

Die Bei­­träge prä­­sen­tieren ein glo­­bales Netz­werk von An­ar­chis­tInnen, die auf der Basis ge­­mein­­samer Ideale spe­­zi­­fi­­sche Schwer­­punkte setzen, Tak­tiken ent­wi­­ckeln und Per­­spek­tiven for­mu­­lieren, je nach his­to­ri­­schen Vor­­aus­­set­­zungen und re­al­­po­­li­ti­­schen Ge­­ge­­ben­heiten. Das Buch fängt die Viel­falt und Vi­ta­­lität ein, welche die an­ar­chis­ti­­sche Be­we­­gung seit jeher aus­­zeichnen, und hofft damit, einen Bei­­trag zur Wei­ter­ent­wick­­lung an­ar­chis­ti­­scher Theorie und Praxis leisten zu können.

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