Sonntag, den 22. Mai 2011 um 12:32 Uhr

Ludwigsburg: Lucio Urtubia - Anarchist und Maurer

An­ar­chist, Bank­räuber und Maurer: Lucio Ur­tubia, ge­boren am 18. Fe­bruar 1931 in Cas­cante (Na­varra), de­ser­tierte Mitte der 1950er Jahre vom spa­ni­schen Mi­litär und ließ sich in Paris nieder. Dort ar­bei­tete er als Maurer, schloss sich in der Folge an­ar­chis­ti­schen Grup­pie­rungen an und wurde für seine Ent­eig­nungs­ak­tionen be­rühmt. Dabei kam er mit Gruppen wie den Black Pan­thers in Kon­takt und traf den Re­vo­lu­tionär Che Gue­vara. Sein aben­teu­er­li­ches Leben wurde von Aitor Ar­regi und Jose Mari Goe­naga ver­filmt.

Am 7. Juni ab 20 Uhr im De­mo­kra­ti­schen Zen­trum Lud­wigs­burg (DemoZ), Ein­tritt frei!

Eine Ver­an­stal­tung von [LB]²

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Donnerstag, den 07. April 2011 um 09:56 Uhr

Anarchistischer-Syndikalistischer Aufruf zum 30.04 und 01.05

Aufruf zur Re­vo­lu­tio­nären Vor­a­bend­demo am 30.April in Stutt­gart und an­ti­fa­schis­ti­schen Ak­tionen am 1. Mai in Heil­bronn

Im Jahr 2010 ar­bei­teten in der BRD über 800.000 Men­schen für Leih­ar­beits­firmen – und deren Zahl steigt stetig. In der Regel we­sent­lich schlechter be­zahlt und be­han­delt als die Fes­tan­ge­stellten, müssen Leih­ar­bei­te­rInnen die gleiche Ar­beit ver­richten, für durch­schnitt­lich 40% we­niger Lohn. Den Ge­winn strei­chen In­dus­trie und die Leih­ar­beits­firmen ein. Die DGB-Ge­werk­schaften sind vor allem in Ni­schen­be­rei­chen, wie in der Pflege oder Ga­stro­nomie, den Aus­ge­beu­teten häufig keine große Hilfe – und viel zu oft wirken sie be­ru­hi­gend und be­frie­dend auf Pro­teste ein, an­statt eine starke Basis für diese Kämpfe um ein bes­seres und ge­rech­teres Leben zu bieten.

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Sonntag, den 31. Oktober 2010 um 21:21 Uhr

Von Jakarta bis Johannesburg - Anarchismus weltweit

So wie der An­ar­chismus den Na­tio­nal­­staat und seine Grenzen als Werk­­zeuge der Herr­­schaft ab­lehnt, so ist auch die an­ar­chis­ti­­sche Be­we­­gung eine welt­weite und gren­­zen­lose. "Von Ja­­karta bis Jo­han­­nes­­burg - An­ar­chismus welt­weit" ist eine Sam­m­­lung von In­ter­views, die mit An­ar­chis­tInnen aus sechs Kon­ti­­nenten ge­­führt wurden, um einen Ein­blick in die ge­­gen­wär­tige an­ar­chis­ti­­sche Be­we­­gung zu bieten. Er­ör­tert werden die Ge­­schichten lo­­kaler Be­we­­gungen, die Ak­ti­vi­täten in un­ter­­schie­d­­li­chen po­­li­ti­­schen Kon­texten sowie die Hoff­­nungen, die sich an li­­ber­täre Ideen knüpfen.

Die Bei­­träge prä­­sen­tieren ein glo­­bales Netz­werk von An­ar­chis­tInnen, die auf der Basis ge­­mein­­samer Ideale spe­­zi­­fi­­sche Schwer­­punkte setzen, Tak­tiken ent­wi­­ckeln und Per­­spek­tiven for­mu­­lieren, je nach his­to­ri­­schen Vor­­aus­­set­­zungen und re­al­­po­­li­ti­­schen Ge­­ge­­ben­heiten. Das Buch fängt die Viel­falt und Vi­ta­­lität ein, welche die an­ar­chis­ti­­sche Be­we­­gung seit jeher aus­­zeichnen, und hofft damit, einen Bei­­trag zur Wei­ter­ent­wick­­lung an­ar­chis­ti­­scher Theorie und Praxis leisten zu können.

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