Wer sind wir?

Wer sind wir?

Das Anarchistische Netzwerk Südwest* ist ein Zusammenschluss von libertären bzw. anarchistischen Gruppen und Einzelpersonen aus dem „südwestlichen“ Teil des deutschsprachigen Raumes, also dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, aber auch aus Ostfrankreich und der Nordschweiz. Weiterlesen...
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Das Anarchistische Netzwerk Südwest* ist ein Zusammenschluss von libertären bzw. anarchistischen Gruppen und Einzelpersonen aus dem „südwestlichen“ Teil des deutschsprachigen Raumes, also dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, aber auch aus Ostfrankreich und der Nordschweiz. Weiterlesen...
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Das Anarchistische Netzwerk Südwest* ist ein Zusammenschluss von libertären bzw. anarchistischen Gruppen und Einzelpersonen aus dem „südwestlichen“ Teil des deutschsprachigen Raumes, also dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, aber auch aus Ostfrankreich und der Nordschweiz. Weiterlesen...

Freiburg Archive

Vortrag: Die Krise findet statt! Leben, wohnen und mieten in Freiburg.

Während anderswo die Immobilienblasen längst geplatzt sind, strömt in Deutschland viel Geld weiterhin zum »Betongold«. Auch in Freiburg wird gebaut was das Zeug hält, ganze Stadtviertel entstehen neu. Doch diese Investitionen in Wohnraum bringen für die Mehrheit keine Verbesserung der Lebensqualität, sondern Mietsteigerungen und Vertreibung. Vielfach entstehen Eigentumswohnungen und so genannte Luxussanierungen in innenstadtnahen Lagen drängen Menschen mit geringem Einkommen an den Stadtrand oder ins Umland. Und wer nobel wohnt verdient auch noblen Schlaf, wie die Diskussionen um die Sperrzeiten-Regelung oder den kommunalen Ordnungsdienst in Freiburg zeigen. Längst hat sich diese Debatte davon entfernt zu fragen, wem diese Stadt eigentlich [&hellip

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Vortrag: “Rechtspopulismus in Deutschland und Europa” in Freiburg

In den Niederlanden fährt der schlecht blondierte Geert Wilders enorme Stimmengewinne ein, indem er gegen den muslimischen Bevölkerungsteil in den Niederlanden hetzt und den Koran mit „Mein Kampf“ vergleicht. In Frankreich modernisiert Marine Le Pen den „Front National“, die Partei ihres Vaters, und setzt ebenfalls auf das Feindbild Moslem. In Ungarn ist eine völkische Regierung an die Macht gekommen und baut den Staat derzeit in einen autoritär-nationalistischen Staat um. Die einen bevorzugen das neue Feindbild Moslem. Die Antisemit/innen von Gestern wollen plötzlich das christlich-jüdische Abendland verteidigen. Die Anderen setzen eher auf die traditionellen antisemitischen und antiziganistischen Feindbilder. Wo liegen die [&hellip

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Über 400 Menschen auf libertärer 1. Mai-Demo in Freiburg

Pres­se­mit­tei­lung vom 2. Mai 2013 An­läss­lich des 1. Mai fand in Frei­burg ges­tern unter dem Motto “Nie­der mit der Ar­beit! Gegen Staat, Na­ti­on und Ka­pi­tal” eine li­ber­tä­re De­mons­tra­ti­on statt. Ziel der De­mons­tra­ti­on war es, auf der einen Seite eine Kri­tik an Lohnar­beit, Staat und Ka­pi­tal auf die Stra­ße zu tra­gen, sowie auf der an­de­ren Seite die Idee einer herr­schafts­frei­en Ge­sell­schaft als Per­spek­ti­ve sicht­bar zu ma­chen. Kurz zuvor fand im Stüh­lin­ger eine De­mons­tra­ti­on des Deut­schen Ge­werk­schafts­bun­des statt, wel­che unter dem Motto “Gute Ar­beit. Si­che­re Rente. So­zia­les Eu­ro­pa.” stand. “Un­se­re grund­sätz­li­che Ka­pi­ta­lis­mus­kri­tik un­ter­schei­det sich fun­da­men­tal von der re­for­mis­ti­schen Hal­tung des DGB zum [&hellip

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Libertäre 1.Mai-Demo in Freiburg – Zugtreffpunkt in Offenburg

In vielen Städten gibt es am 1.Mai Gottesdienste, Kundgebungen, Demonstrationen und Infostände der sozialpartnerschaftlichen Gewerkschaften. Auch hier in Offenburg. Das diesjährige Motto lautet „Gute Arbeit. Sichere Rente. Soziales Europa.“ Viel mehr Menschen genießen einfach nur den freien Tag, erholen sich kurz von der Hetze am Arbeitsplatz, machen Radtouren, trinken Bier. Wir wollen weder das eine noch das andere. Wir wollen uns an die historischen Hintergründe des 1. Mai erinnern und in der Gegenwart an diesem Tag für die Überwindung des Kapitalismus und die Schaffung einer herrschaftsfreien Gesellschaft auf die Straße gehen. Auf zur libertären 1.Mai-Demo in Freiburg! Wir treffen uns [&hellip

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Aufruf zur libertären 1. Mai-Demonstration in Freiburg

[Das Anarchistische Netzwerk Südwest* unterstützt den Aufruf zur Demo in Freiburg.] Nieder mit der Arbeit. Gegen Staat, Nation und Kapital Am 1. Mai 1886 streikten mehrere hunderttausend Arbeiter_innen in den USA. Al­lein in Chi­cago gingen rund 80.000 Men­schen für die For­de­rung nach dem Achtstundentag auf die Straße. Es kam zu Aus­ein­an­der­set­zungen zwi­schen Strei­kenden und Streik­bre­cher_innen. Bei dem an­schlie­ßenden Po­li­zei­ein­satz wurden meh­rere Ar­beiter_innen ge­tötet und un­zäh­lige ver­letzt. Seitdem ist der 1. Mai weltweit zum Kampftag gegen Ausbeutung, Unterdrückung und Entrechtung geworden. Wir, autonome und linksradikale Gruppen sowie Einzelpersonen, rufen erstmals wieder zu einer libertären Demonstration für eine herrschaftsfreie Gesellschaft am 1. [&hellip

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Kein Burschenseminar auf dem Lorettoberg Freiburg!

[Das Anarchistische Netzwerk Südwest* unterstützt den Aufruf zur Blockade des Burschenseminars in Freiburg.] In Freiburg gibt es 30 Studentenverbindungen unterschiedlicher Couleur. Die meisten dieser Korporationen genannten Vereine haben sich in Dachverbänden zusammengeschlossen. Wegen Naziskandalen in Verruf geraten ist in den letzten Jahren vor allem ein Dachverband: die „Deutsche Burschenschaft“ (DB). In Freiburg gehören mit der „Teutonia“ und der „Saxo-Silesia“ zwei der insgesamt fünf Burschenschaften der DB an. Nun plant die „Deutsche Burschenschaft“ für den 13. April ab 10 Uhr auf dem Haus der „Saxo-Silesa“ im Kapellenweg 4 ein Regionalseminar zur Schulung der baden-württembergischen Burschenschaftler. Nach dem außerordentlichen Burschentag (aoBT) am [&hellip

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Hausdurchsuchungen bei linken Pressefotografen

Am 6. Februar 2013 wurde in den frühen Morgenstunden in Freiburg eine Wohngemeinschaft durchsucht. Der einzige anwesende Bewohner, ein linker Pressefotograf, wurde von Beamten des Freiburger und Frankfurter Staatsschutzes überrumpelt und auf ein Sofa gedrängt. Die gesamte Wohnung wurde auf den Kopf gestellt und es wurden zwei Rechner, diverse Speichermedien, Plakate, Flugblätter und Feuerwerk beschlagnahmt. Zeitgleich fanden mindestens neun ähnliche Razzien in Berlin, Brandenburg, NRW und Hessen statt. Der Vorwand für die koordinierte Polizeiaktion sind Ermittlungen wegen eines „gefährlichen Angriffs auf Bullen“ während der antikapitalistischen „M31-Demo“ am 31. März 2012 in Frankfurt/Main. Hierfür wird bei den von Razzien betroffenen linken [&hellip

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Knastspaziergang und Sachschaden an der JVA-Freiburg

Am Abend des 30.12.2012 fand in Freiburg ein – um der Repression aus dem Weg zu gehen – vorgezogener Silvester-Knastspaziergang mit einer kleinen Kundgebung vor dem Haupttor der JVA Freiburg statt. In vielen anderen Städten wird Silvester traditionell genutzt, um mit Demonstrationen, Spaziergängen und Kundgebungen für eine Gesellschaft ohne Knäste zu demonstrieren und den Gefangenen zu zeigen, dass es Menschen außerhalb der Mauern gibt, die sie als Gefangene der Gesellschaft und nicht als das Übel derselbigen sehen. Im letzten Jahr fand auch in Freiburg seit langem wieder so eine Demonstration statt, an der sich – trotz nicht-anmeldung und nicht-öffentlicher Mobilisierung [&hellip

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Von „Tier-KZ’s“ und einer befreiten Gesellschaft

Ge­rade in letzter Zeit stoßen wir häu­figer auf Be­zeich­nungen wie „Tier-KZ“ oder „Hühner-KZ“, vor allem im Zu­sam­men­hang mit einer (be­rech­tigten) Kritik an Fast­food-Ketten oder Mas­sen­tier­hal­tung. Wir waren nicht über­rascht, dass dieser Be­griff immer noch bzw. wieder ver­wendet wird, al­ler­dings hat uns dies auch als po­li­ti­sche Gruppe selbst be­troffen. Aber wir waren in der Tat über­rascht, welche Aus­maße diese Aus­ein­an­der­set­zung an­ge­nommen hat, wollen uns hierzu aber nicht weiter äu­ßern. Statt­dessen wollen wir den Raum für eine in­halt­liche Aus­ein­an­der­set­zung nutzen, und sehen fol­genden Text als Dis­kus­si­ons­bei­trag. In­ten­tion der Ver­wen­dung des Be­griffs „Tier-KZ“ ist ein Ver­gleich oder eine di­rekte Gleich­set­zung mo­derner Mas­sen­tier­hal­tung mit [&hellip

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…we call it Bezugsgruppe

Seit ei­nigen Jahren nimmt auch in Fre­i­burg die Rep­res­si­on und Po­­li­ze­i­ge­walt auf De­mons­tra­ti­onen und Ak­ti­onen merk­­lich zu. Vor allem un­an­ge­mel­dete De­mons­tra­tionen sehen sich zu oft einem über­di­men­sio­nalen, mar­tia­lisch auf­tre­tenden und ge­walt­tä­tigen Po­li­zei­auf­gebot ge­gen­über. Doch auch spon­tane Pro­teste be­kommen die Härte der Staats­ge­walt zu spüren. Sie reicht von will­kür­li­chen Per­so­na­li­en­fest­stel­lungen, Fest­nahmen bis hin zu stun­den­langen Kes­seln rund um die Auf­lö­sungs­punkte. Die so­ge­nannte Frei­burger Linie der „De­es­ka­la­tion und Be­frie­dung so­zialer Pro­teste“ wurde auf­ge­geben. Frei­burg ist schon längst in der „bit­teren Rea­li­tät“ an­ge­kommen. Wir haben den Ein­druck, dass in Frei­burg viele Men­schen al­leine, schlecht in­for­miert und zi­ellos un­ter­wegs sind. Das kann schnell zu [&hellip

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