Sonntag, den 01. Januar 2012 um 21:57 Uhr

Für eine Gesellschaft ohne Knäste!

„Frei­heit für alle po­li­ti­schen Ge­fan­genen!“ ist eine oft ge­hörte Pa­role, vor allem in linken Zu­sam­men­hängen. Da diese durchaus le­gi­time und un­ter­stüt­zens­werte For­de­rung je­doch an den Staat ge­richtet wird, ist und bleibt sie eine Af­fir­ma­tion und Re­pro­duk­tion der herr­schenden Ver­hält­nisse. Dass es aber um weit mehr gehen muss, also um die Ab­schaf­fung von Recht, Staat und Ka­pital, wollen wir mit fol­gendem Text er­läu­tern.

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Samstag, den 17. Dezember 2011 um 21:41 Uhr

Von „Tier-KZ’s“ und einer befreiten Gesellschaft

Ge­rade in letzter Zeit stoßen wir häu­figer auf Be­zeich­nungen wie „Tier-KZ“ oder „Hühner-KZ“, vor allem im Zu­sam­men­hang mit einer (be­rech­tigten) Kritik an Fast­food-Ketten oder Mas­sen­tier­hal­tung. Wir waren nicht über­rascht, dass dieser Be­griff immer noch bzw. wieder ver­wendet wird, al­ler­dings hat uns dies auch als po­li­ti­sche Gruppe selbst be­troffen. Aber wir waren in der Tat über­rascht, welche Aus­maße diese Aus­ein­an­der­set­zung an­ge­nommen hat, wollen uns hierzu aber nicht weiter äu­ßern. Statt­dessen wollen wir den Raum für eine in­halt­liche Aus­ein­an­der­set­zung nutzen, und sehen fol­genden Text als Dis­kus­si­ons­bei­trag.

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Montag, den 14. November 2011 um 13:12 Uhr

Wandzeitung #8

Ab so­­fort an vi­elen Wänden in der Stadt, zum mit­­nehmen in der KTS, in der Gar­ten­straße 19 oder hi­er zum he­run­ter­la­den und selbst aus­druc­ken.

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Montag, den 22. August 2011 um 19:36 Uhr

Aufruf zur Vorabend-Demo gegen den Papstbesuch in Freiburg

An­ti­se­mi­tismus – Pa­tri­ar­chat – Ka­pi­ta­lismus – WHAT THE FUCK?! Für die be­freite Ge­sell­schaft!

Am 24. und 25. Sep­tember 2011 kommt Jo­seph Rat­zinger, besser be­kannt als Papst Be­ne­dikt XVI, nach Frei­burg. Wir nehmen dies zum An­lass, um un­sere grund­sätz­liche Kritik an Re­li­gion, Kirche und den ge­sell­schaft­li­chen Ver­hält­nissen zu äu­ßern.

Das Mär­chen von Adam und Eva

Denn seit Jahr­hun­derten pro­pa­giert die ka­tho­li­sche Kirche eine zu­tiefst re­ak­tio­näre, wie re­strik­tive Se­xual­moral und stig­ma­ti­siert alle, die nicht ihrem kon­ser­va­tiven sowie he­te­ro­se­xu­ellen Fa­mi­li­en­bild ent­spre­chen, als Sünder_innen. Frauen werden – wenn es nach der ka­tho­li­schen Kirche geht – einzig auf wil­lige Ge­bär­ma­schinen re­du­ziert.

Je­doch sind diese pa­tri­ar­chalen Zu­stände nicht nur ein Sym­ptom einer re­li­gi­ösen Ge­sell­schaft und etwa durch einen sä­ku­laren Staat be­hebbar. Viel­mehr be­ein­flussen sich ge­sell­schaft­liche Ver­hält­nisse und Re­li­gion wech­sel­seitig als Ideo­logie, welche fest in Form von Wert­vor­stel­lungen und Rol­len­zu­schrei­bungen in dieser Ge­sell­schaft ver­an­kert ist.

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Donnerstag, den 11. August 2011 um 21:34 Uhr

Auch grüner Kapitalismus kann brennen!

Wäh­rend in London die Straßen brennen und Ju­gend­liche nach Paris und Athen ein wei­teres mal einer Ge­sell­schaft, die alles ver­spricht und wenig hält, einen Spiegel vor­halten, ver­folgen wir mit zu­neh­mender Ver­wun­de­rung die öf­fent­liche Dis­kus­sion um  Ge­walt nach der Wa­gen­platz­räu­mung von Kom­mando Rhino in Frei­burg. Nicht die Zer­stö­rung des Wa­gen­platzes steht im Mit­tel­punkt, son­dern ei­nige fried­lich vor sich hin­bren­nende Bau­ge­räte und Bar­ri­kaden auf der Straße.

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Dienstag, den 12. Juli 2011 um 17:43 Uhr

Stadt für alle!

Ge­hört die Stadt wem?

Gen­tri­fi­zie­rung, Miet­er­hö­hungen, feh­lender (be­zahl­barer) Wohn­raum, ab­ge­hängte Stadt­viertel, Vi­deo­über­wa­chung – die Le­bens­be­din­gungen in den ka­pi­ta­lis­ti­schen Me­tro­polen sind längst nicht mehr nur Themen linker De­batten und Kam­pa­gnen. Mitt­ler­weile er­heben Par­teien und Ini­tia­tiven aller po­li­ti­schen Spek­tren in Me­dien und Wahl­kampfs­lo­gans den An­spruch darauf, die of­fen­sicht­li­chen Schwie­rig­keiten der ge­gen­wär­tigen Stadt­ent­wick­lung ers­tens er­kannt zu haben und zwei­tens lösen zu können.

Warum die Grünen aber eher Teil des Pro­blems als Teil der Lö­sung sind und Kam­pa­gnen „gegen Gen­tri­fi­zie­rung“ meist zu kurz greifen, wollen wir im Fol­genden ver­deut­li­chen. Damit rufen wir euch dazu auf, euch an den viel­fäl­tigen Ak­tionen wäh­rend der „Stadt selber ma­chen!“-Tage vom 13.-17. Juli 2011 in Frei­burg zu be­tei­ligen und nicht nur dort die Ant­wort auf die Frage, wem denn nun die Stadt ge­hört, in Kon­fron­ta­tion zu städ­ti­scher Pla­nung, ka­pi­ta­lis­ti­scher Ver­wer­tung und staat­li­cher Be­völ­ke­rungs­po­litik zu su­chen.

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Was ist los?

Seit nun­mehr fast zwei Jahren hält das Wa­gen­platz-Kol­lektiv „Kom­mando Rhino“ in Frei­burg das M1 Ge­lände am Ein­gang zum „Vor­zei­ge­stadt­teil“ Vauban be­setzt. Zum 31. Juli läuft nun die Frist der Stadt ab. So­fern die Wa­gen­plätzler_innen das Ge­lände nicht frei­willig ver­lassen, droht die po­li­zei­liche Räu­mung.

Die Be­set­zung er­folgte 2009 als kon­kreter Wi­der­stand gegen die Be­bau­ungs­pläne des Grund­stücks ei­ner­seits und na­tür­lich aus dem Be­dürfnis nach kol­lek­tivem, selbst­be­stimmtem Leben in dieser Form, an­de­rer­seits.

Mo­dell­stadt­teil Vauban

Ers­teres ist recht ein­fach er­klärt, denn es han­delt sich um eine klas­si­sche Ge­schichte in­ner­halb der ka­pi­ta­lis­ti­schen Woh­nungs- und Stadt­teil­pla­nung. Das ehe­ma­lige Ka­ser­nen­ge­lände der fran­zö­si­schen Streit­kräfte stand, nach deren Abzug 1992, leer und er­zeugte somit große Flä­chen po­ten­ziell nutz­bares Bau­land und, eng damit ver­bunden, po­ten­zi­elle In­vest­ment­mög­lich­keiten. Diese wurden schnell ge­nutzt, ein Stadt­teil­verein („Forum Vau­ban“) ent­stand, meh­rere Be­bau­ungs­pläne wurden er­stellt und 1998 wurde schließ­lich mit dem Bau der ersten Häuser in­ner­halb des Stadt­teils be­gonnen.

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Freitag, den 03. Juni 2011 um 03:31 Uhr

...we call it Bezugsgruppe

Zweite Auf­lage un­seres Be­zugs­grup­pen­textes

Seit ei­nigen Jahren nimmt auch in Fre­i­burg die Rep­res­si­on und Po­­li­ze­i­ge­walt auf De­mons­tra­ti­onen und Ak­ti­onen merk­­lich zu. Vor allem un­an­ge­mel­dete De­mons­tra­tionen sehen sich zu oft einem über­di­men­sio­nalen, mar­tia­lisch auf­tre­tenden und ge­walt­tä­tigen Po­li­zei­auf­gebot ge­gen­über. Doch auch spon­tane Pro­teste be­kommen die Härte der Staats­ge­walt zu spüren. Sie reicht von will­kür­li­chen Per­so­na­li­en­fest­stel­lungen, Fest­nahmen bis hin zu stun­den­langen Kes­seln rund um die Auf­lö­sungs­punkte. Die so­ge­nannte Frei­burger Linie der „De­es­ka­la­tion und Be­frie­dung so­zialer Pro­teste“ wurde auf­ge­geben. Frei­burg ist schon längst in der „bit­teren Rea­li­tät“ an­ge­kommen.

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Donnerstag, den 31. März 2011 um 09:03 Uhr

a-Netz-Soliparty

23.04. Ein­lass: 21 Uhr/ Be­ginn 22 Uhr

Vor­­läu­­figes Line-Up:

Bul­len­schweiß [D-Punk-Cover]

D'On­­der­hond (Bel­glien) [Folk / Punk / Show­tunes]

Party & Ac­ti­vism (Hei­­del­­berg)

DJ Skaot [Ska, Polka, Vodka, Re­volta]

DJ Free­­merge (Frei­­­burg) [Drum'n'Bass / Break­­core]

Lars Laser (Frei­burg) [Break­core / Jungle / Punk]

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Samstag, den 12. März 2011 um 22:37 Uhr

Wandzeitung #7

Ab so­­fort an vi­elen Wänden in der Stadt, zum mit­­nehmen in der KTS, in der Gar­ten­straße 19 oder hi­er zum he­run­ter­la­den und selbst aus­druc­ken.

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