Solidaritätserklärung zur drohenden Räumung des Wagenplatzes "Kommando Rhino" in Freiburg

Was ist los?

Seit nun­mehr fast zwei Jahren hält das Wa­gen­platz-Kol­lektiv „Kom­mando Rhino“ in Frei­burg das M1 Ge­lände am Ein­gang zum „Vor­zei­ge­stadt­teil“ Vauban be­setzt. Zum 31. Juli läuft nun die Frist der Stadt ab. So­fern die Wa­gen­plätzler_innen das Ge­lände nicht frei­willig ver­lassen, droht die po­li­zei­liche Räu­mung.

Die Be­set­zung er­folgte 2009 als kon­kreter Wi­der­stand gegen die Be­bau­ungs­pläne des Grund­stücks ei­ner­seits und na­tür­lich aus dem Be­dürfnis nach kol­lek­tivem, selbst­be­stimmtem Leben in dieser Form, an­de­rer­seits.

Mo­dell­stadt­teil Vauban

Ers­teres ist recht ein­fach er­klärt, denn es han­delt sich um eine klas­si­sche Ge­schichte in­ner­halb der ka­pi­ta­lis­ti­schen Woh­nungs- und Stadt­teil­pla­nung. Das ehe­ma­lige Ka­ser­nen­ge­lände der fran­zö­si­schen Streit­kräfte stand, nach deren Abzug 1992, leer und er­zeugte somit große Flä­chen po­ten­ziell nutz­bares Bau­land und, eng damit ver­bunden, po­ten­zi­elle In­vest­ment­mög­lich­keiten. Diese wurden schnell ge­nutzt, ein Stadt­teil­verein („Forum Vau­ban“) ent­stand, meh­rere Be­bau­ungs­pläne wurden er­stellt und 1998 wurde schließ­lich mit dem Bau der ersten Häuser in­ner­halb des Stadt­teils be­gonnen.

Haupt­säch­lich durch den „Forum Vau­ban“ Verein, er­hielt der Stadt­teil von Be­ginn an eine öko­lo­gisch-al­ter­na­tive Aus­rich­tung. Ein ei­genes Ver­kehrs­kon­zept, das größt­mög­lich auf Autos ver­zichtet, mo­d­ernste Iso­lie­rungs- und Heiz­stan­dards und auch ‘al­ter­na­tive(re)’ Wohn­formen, wie bspw. die selbst­ver­wal­tete un­ab­hän­gige Sied­lungs­i­ni­tia­tive (S.U.S.I), sowie vieles mehr, machten aus der Ka­ser­nen­stadt einen „Öko-Stadt­teil“, der heute welt­weiten Mo­dell­cha­rakter be­sitzt.

Mög­lichst öko­lo­gi­sches und nach­hal­tiges Bauen, sowie al­ter­na­tives Wohnen und Leben ist na­tür­lich nicht per se schlecht oder gar zu ver­ur­teilen, im Ge­gen­teil.

Gen­tri­fi­dings­bums – Mi­et­no­maden mal an­ders

Je­doch zieht ein Stadt­teil, den ein al­ter­nativ-öko­lo­gi­sches Flair um­gibt, oder der einen „welt­weit be­ach­teten Mo­dell­cha­rak­ter“ be­sitzt, früher oder später den Tross von In­ves­toren, Im­mo­bi­lien- und Bau­ge­sell­schaften an, der den Stadt­teil früher oder später in den Um­struk­tu­rie­rungs­pro­zess der so­ge­nannten „Gen­tri­fi­zie­rung“ stürzt.

Dieses, zu­ge­geben etwas sper­rige, Wort be­zeichnet, laut De­fi­ni­tion „so­zio­kul­tu­relle und im­mo­bi­li­en­wirt­schaft­liche Ver­än­de­rungen in ur­sprüng­lich preis­güns­tigen Stadt­vier­teln, in denen Im­mo­bi­lien zu­neh­mend von wohl­ha­ben­deren Ei­gen­tü­mern und Mie­tern be­legt und bau­lich auf­ge­wertet werden und in denen, in diesem Zuge, Gruppen mit einem nied­ri­geren So­zi­al­status er­setzt oder ver­drängt wer­den“ [1]

Ver­ein­facht ge­sagt be­deutet dies, das ein Viertel, das aus ver­schie­denen Gründen at­traktiv für den Im­mo­bi­li­en­markt ist, nach und nach auf­ge­kauft und mo­der­ni­siert wird. Die damit ver­bun­denen Miet- oder Kauf­preis­er­hö­hungen können die vor­he­rigen Be­wohner_innen des Vier­tels meist nicht zahlen und sind daher ge­zwungen in bil­li­gere, immer weiter vom Stadt­kern ent­fernten, Viertel zu ziehen. In denen, schlimms­ten­falls, der selbe Pro­zess ei­nige Jahre später wieder statt­findet.

Gründe für die „At­trak­ti­vi­tät“ be­stimmter Viertel gibt es viele. Bei­spiels­weise ein all­ge­mein sehr nied­riges Level von Miet- und Grund­stücks­preisen, ein be­son­deres Flair von Künstler_innen- bzw. al­ter­na­tiven Vier­teln (etwa Berlin-Fried­richs­hain) oder eben, wie in Frei­burg, der „Mo­dell­cha­rak­ter“ einer be­stimmten Stadt­teil­pla­nung.

Nun geht es in­ner­halb der Aus­ein­an­der­set­zungen um das Wa­gen­kol­lektiv „Kom­mando Rhino“ na­tür­lich auch um eine solche Stadt­tei­lauf­wer­tung. Das Ge­lände das die Wa­gen­plätzler_innen mo­mentan noch be­setzt halten, soll später einmal das Fun­da­ment eines „Ho­tels mit Wohn- und Ge­schäfts­flä­chen“ [2] werden. Hier ist eine Kosten-Nutzen Rech­nung na­tür­lich schnell er­stellt und wenn eine An­woh­nerin sagt es „wäre besser, wenn das Grund­stück be­baut würde. Dazu gab es ja einen de­mo­kra­ti­schen Pro­zess. Dass jetzt nur 30 junge Leute eine Fläche dieser Größe am zen­tralen Platz im Quar­tier be­wohnen, ist auch Ver­schwen­dung von Wohn­fläche.”[3] trifft sie damit, be­wusst oder un­be­wusst, einen Kern der De­batte.

Das de­mo­kra­ti­sche (Bau-)Pro­zesse nett klingen, je­doch mit realer, ‘de­mo­kra­ti­scher’ Par­ti­zi­pa­tion recht wenig zu tun haben, zeigen ge­nü­gend ak­tu­elle Bei­spiele wie Stutt­gart 21 oder die Aus­ein­an­der­set­zungen um die Hoch­ge­schwin­dig­keit­strasse in Nor­di­ta­lien, aber auch Epi­soden aus der Ver­gan­gen­heit, der Kürze halber mit den Stich­wör­tern AKW-Bau oder Start­bahn West be­schrieben. Alles Bau­vor­haben, die of­fi­ziell de­mo­kra­tisch le­gi­ti­miert wurden und trotzdem breiten Wi­der­stand ent­fachten.

Die „Ver­schwen­dung von Wohn­flä­che“ mag auch in einer Ge­sell­schaft durchaus zu­treffen, in der Wohn­raum sinn­voll (dh. nach den Be­dürf­nissen der Men­schen aus­ge­richtet) ge­nutzt wird. Wenn aber in Frei­burg 30 Men­schen durch das Be­setzen einer Fläche von ei­nigen Qua­drat­me­tern an­geb­lich „Wohn­fläche ver­schwen­den“, wäh­rend gleich­zeitig in der ganzen Stadt über 900 Woh­nungen und Häuser leer stehen [4] und teil­weise un­ge­nutzt ver­fallen, drängt sich die Frage auf, ob mit Wohn­fläche dann doch nicht ‘nur’ In­ves­ti­ti­ons­fläche ge­meint ist.

Aber es darf nicht ver­gessen werden, das sich Gen­tri­fi­zie­rung und die damit statt­fin­denden Um­struk­tu­rie­rungen, nicht an ein­zelnen Bau­pro­jekten fest­ma­chen lassen und somit auch nicht mit diesen stehen und fallen. Es ist ein, un­be­dingt als Ganzes, zu be­trach­tendes Kon­strukt, dessen Ein­zel­teile zwar durchaus aus sol­chen Bau­pro­jekten be­stehen (können), aber auch weit in an­dere Be­reiche hin­ein­führen. Ge­meinsam ist allen Ein­zel­teilen und dem Pro­zess als Ganzes nur ihre Wurzel: Der Ka­pi­ta­lismus. Ge­nauer ge­sagt, die Aus­wir­kungen von ka­pi­ta­lis­ti­schen Pro­zessen auf ein be­stimmtes Ge­biet. Hier auf dem, des Woh­nungs- und Häu­ser­marktes.

Das be­deutet das diese Pro­zesse ’sys­tem­im­ma­nent’, dh. „na­tür­lich“ für un­sere ka­pi­ta­lis­ti­sche Ge­sell­schafts­ord­nung sind und nicht das Pro­dukt ei­niger Im­mo­bi­li­en­haie, die aus bösem Willen aus der, an­sonsten guten und funk­tio­nie­renden, Ord­nung aus­bre­chen.
Na­tür­lich gibt es Fak­toren die solche Pro­zesse mal mehr, mal we­niger be­ein­flussen, vor­an­treiben oder in der Ent­wick­lung ver­lang­samen.

„Wer Autos an­zündet, bringt auch ir­gend­wann Men­schen um“

Eine be­deu­tender Faktor ist die Po­litik. So reiht sich der Kon­flikt um „Kom­mando Rhino“ nahtlos in einen bundes- und welt­weiten Trend des Kampfes gegen al­ter­na­tive Le­bens­formen bzw. die De­nun­zie­rung der da­hinter ste­henden Le­bens­vor­stel­lungen ein.

Kom­mando Rhino be­zeichnet sich selbst als „Po­li­ti­sches Kunst-, Kultur und Wa­gen­kol­lek­tiv“ [5], dem es eben nicht nur um mög­lichst bil­liges Wohnen in einer „exo­ti­schen“ Le­bens­form geht, son­dern um weit mehr. Es geht um die Schaf­fung eines Frei­raums, in dem Men­schen ihr per­sön­li­ches Leben, sowie das Leben mi­tein­ander selbst­be­stimmt ge­stalten wollen und können. Dazu ge­hört na­tür­lich auch das Wohnen bzw. Leben nach Wunsch, ohne fi­nan­zi­elle Mög­lich­keiten be­rück­sich­tigen zu müssen, aber auch die Ab­leh­nung der ka­pi­ta­lis­ti­schen Ord­nung im Ganzen und spe­ziell dessen Aus­wir­kungen in ver­schie­dene Be­reiche un­seres Le­bens, bspw. der Kom­mer­zia­li­sie­rung von Kunst und Kultur, die Aus­gren­zung von Men­schen auf­grund ‘äu­ßerer’ Merk­male wie Haut­farbe, Her­kunft, Se­xua­lität, Ge­schlecht, so­zialer Stel­lung usw. usf., aber auch der wach­senden so­zialen Kälte, durch Ver­ein­ze­lung, Ver­ein­sa­mung und um­fas­senden Kon­kur­renz­druck.

Das Ge­gen­wehr sei­tens der herr­schenden Ord­nung nicht aus­bleibt, so­bald man den Pfeiler der Le­gi­ti­ma­tion von po­li­ti­scher und wirt­schaft­li­cher Macht, wie­derum Ka­pi­ta­lismus, ab­lehnt und be­kämpft ist nicht ver­wun­der­lich und fand in den ver­schie­densten Fa­cetten schon un­zäh­lige Male statt.

Je­doch zeichnet sich in den letzten Jahren ein deut­li­cher Trend ab, link(sra­dikal)en Pro­test, Wi­der­stand und Le­bens­formen ex­plizit an­zu­greifen und zu de­nun­zieren. Auf der einen Seite na­tür­lich durch phy­si­sche ‘An­griffe’ auf Demos, Or­ga­ni­sa­tionen und ein­zelne Ak­ti­vist_innen und der Räu­mung von lange be­ste­henden oder neuen Frei­räumen in ver­schie­denster Form. Zum an­deren auf theo­re­ti­scher Ebene, durch Kon­zepte wie der „Ex­tre­mis­mus­theo­rie“, die von einer „guten, po­li­ti­schen Mitte“ aus­geht, alles ab­seits davon, als glei­cher­maßen ‘ex­trem’ ab­lehnt und somit linke Theorie und Praxis ohne dif­fe­ren­zierte Be­trach­tung mit men­schen­ver­ach­tender, rechter Theorie und Praxis zu­sammen wirft.

Wenn der deut­sche In­nen­mi­nister Hans-Peter Fried­rich, bei der Vor­stel­lung des ak­tu­ellen Ver­fas­sungs­schutz­be­richtes davon spricht, dass „beide Gruppen (Linke und Rechte, d. Verf.) immer ag­gres­siver auf­treten und sich in ihrem men­schen­ver­ach­tenden Vor­gehen in nichts nach­ste­hen“ [6] be­stä­tigt er zwar die Auf­fas­sung des po­li­ti­schen Main­streams, an der Rea­lität zielen solche plumpen Gleich­set­zungen je­doch mei­len­weit vorbei.

Denn linke Theorie geht nun mal von einer Gleich­heit des Men­schen, so­wohl in wirt­schaft­li­cher, als auch in po­li­ti­scher und so­zialer Hin­sicht, als Grund­über­zeu­gung aus, wäh­rend rechte Theorie von vorne he­rein Un­ter­schiede an­hand äu­ßerer Fak­toren wie Na­tio­na­lität, Ethnie oder schlimms­ten­falls der ‘Rasse’ aus­macht und darauf ihre po­li­ti­sche Um­set­zung be­gründet. Je­doch würde eine aus­führ­liche Ana­lyse der so­ge­nannten „Ex­tre­mis­mus­theo­rie“ und ihrer po­li­ti­schen Folgen hier zu weit führen.

Wir sind alle Kom­mando Rhino!

Fest­zu­halten bleibt, das Kom­mando Rhino für eine Viel­zahl von Be­wohner_innen, Sym­pa­thi­sant_innen und Nutzer_innen seit fast 2 Jahren den Wi­der­stand gegen viele, der oben ge­nannten Un­ge­rech­tig­keiten un­serer Zeit, sym­bo­li­siert und för­dert. Ein Wa­gen­platz al­lein schafft zwar noch keine Um­wäl­zung der Ver­hält­nisse und auch in­ner­halb eines Wa­gen­platzes, oder sonst eines Frei­raumes, herrscht kein voll­kommen per­fektes Leben, in der an­ge­strebten Ide­al­form.
Den­noch er­achten wir das Er­kämpfen und Ver­tei­digen von linken Frei­räumen (egal wel­cher Art diese nun sind) als äu­ßerst wichtig und nötig.

Denn das Er­kämpfen von Frei­räumen ist die re­vo­lu­tio­näre Idee, dass nie­mand dein Leben besser be­stimmen kann als du selbst. Frei­räume be­deuten, ge­meinsam un­sere in­di­vi­du­ellen Be­dürf­nisse zu be­frie­digen. Frei­raum be­deutet, mi­tein­ander zu ar­beiten, nicht für oder gegen je­manden. Und wenn all dies un­mög­lich ist, dann be­deutet Frei­raum, den Wi­der­stand der Un­ter­wer­fung vor­zu­ziehen.
Frei­raum be­deutet, kein System und keine Ideo­logie über die Men­schen zu stellen, keine Theorie über die Welt. Frei­raum be­deutet, sich auf die Seite wirk­li­cher Men­schen, Tiere und Öko­sys­teme zu stellen und kon­kret für uns selbst und für an­dere zu kämpfen – nicht für eine »Sache« auf­grund einer ab­strakten »Ver­ant­wor­tung«. Frei­raum be­deutet, die Ideen einer uni­ver­salen Wahr­heit, Äs­thetik oder Moral zu­rück­zu­weisen und gegen die Dok­trin eines ein­di­men­sio­nalen Le­bens zu op­po­nieren, wo auch immer sie auf­tau­chen mag.
Frei­raum be­deutet, dass du deine Be­gierden und Er­fah­rungen keiner hier­ar­chi­schen Ord­nung un­ter­wirfst, son­dern sie alle als wert­voll be­greifst – dass du dich selber ak­zep­tierst. Frei­raum be­deutet, dein Selbst keinen äu­ßeren Ge­setzen zu un­ter­werfen, deine Ge­fühle nicht auf das »Ver­nünf­tige« oder das »Nütz­liche« oder das »Po­li­ti­sche« zu re­du­zieren, deine In­stinkte und Lei­den­schaften nicht in Ka­te­go­rien zu zwingen. Es gibt keinen Käfig, der groß genug ist, um Platz für die mensch­liche Seele mit all ihren Höhen und Tiefen zu bieten. Frei­raum be­deutet, eine Le­bens­form zu finden, die all deinen wi­der­sprüch­li­chen Nei­gungen freies Spiel lässt, wäh­rend du sie ständig her­aus­for­derst und än­derst. [7]

Das be­deuten für uns Frei­räume, wie Kom­mando Rhino einer ist. Wir ver­ur­teilen die ge­plante Räu­mung des Wa­gen­kol­lek­tivs vom bis­he­rigen Ge­lände und den au­gen­schein­li­chen Un­willen der Stadt Frei­burg, eine be­frie­di­gende Lö­sung für beide Seiten zu finden.
Wir so­li­da­ri­sieren uns mit dem Kampf aller Men­schen von Kom­mando Rhino und aller an­deren eman­zi­pa­to­ri­schen Frei­räume und -be­we­gungen welt­weit, die ver­su­chen sich in­ner­halb des ka­pi­ta­lis­ti­schen Nor­mal­zu­standes ein Stück „Frei­heit“ zu er­kämpfen und zu ver­tei­digen.

Schafft eins, zwei, viele Kom­mando Rhinos.
Häuser, Straßen, Plätze denen, die Sie nutzen.
Für die so­ziale Re­vo­lu­tion!

an­ti­na­tio­nale.org im Juli 2011

[1] – http://ww­w­ca­che1.kcl.ac.uk/con­tent/1/c4/98/91/Ur­ban­Stu­dies2003­com­pressed.pdf
[2] – http://www.ba­di­sche-zei­tung.de/su­ed­west-1/kom­mando-rhino-die-um­zin­gelte-wa­gen­burg–47192615.html
[3] – ebd.
[4] – http://www.leer­stand-frei­burg.info/cms/start­seite
[5] – http://rhino.blogs­port.de/
[6] – http://www.spiegel.de/po­litik/deutsch­land/0,1518,771647,00.html
[7] – http://an­ti­na­tio­nale.org/?page_id=1688

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