News

Wandzeitung #6

Ab so­­fort an vi­elen Wänden in der Stadt, zum mit­­neh­men in der KTS, in der Gar­tens­traße 19 oder hi­er zum he­run­ter­la­den und selbst aus­d­ruc­ken.

Wir ha­ben we­iter am Er­s­che­i­nung­s­bild der Wan­d­­ze­i­tung ge­­fe­ilt, sie kommt jetzt ze­it­­ge­mäßer und mit drei Se­iten da­her. Für ein bes­­se­res Han­d­­ling sor­gen die neu ein­­ge­führten QR-Co­des zu je­dem Ar­ti­kel: Le­ser_in­nen mit einem Smar­t­­pho­ne und einer ent­spre­chen­den App können den zwe­i­di­­men­­si­o­na­len Co­de "scan­nen" und er­halten die URL zum je­we­i­li­gen Ar­ti­kel oder zu we­i­ter­füh­ren­den In­­for­ma­ti­onen.

Liebig 14-Solidemo in Freiburg

Am Mit­t­woch, den 2. Fe­b­ru­ar 2011, fand in Fre­i­burg eine Spon­tan­de­­mons­tra­ti­on in So­­li­da­rität mit der am Mit­tag ge­räum­ten Li­ebig 14 Ber­lin. 2.500 Bul­len aus dem ge­­sam­ten Bun­­des­ge­­bi­et wur­den an­­ge­­karrt, um in den frühen Mor­­gens­tun­den das se­it 21 Jah­ren bes­te­hen­de Ha­usp­ro­jekt in Ber­lin-Fri­e­d­rich­s­ha­in ge­wal­t­sam zu räumen.

 

Ge­gen 18 Uhr tra­fen sich rund 50 Mens­chen an der be­­setz­ten Gar­tens­traße 19 und zo­gen la­ute Pa­rolen ru­­fend, Fly­er ver­­te­i­lend und durch Py­ro­tech­nik un­ter­stützt durch die noch gut be­­such­te Fre­i­bur­ger In­­nens­tadt. Erst nach einer We­ile ta­uch­te wohl eher aus Zu­fall ein Stre­i­fen­wa­gen hin­ter der De­­mons­tra­ti­on auf. Vor dem Po­­li­ze­i­re­vi­er Nord wur­de eine Fe­u­er­werk­s­bat­te­rie ge­zündet.

Radio-(A) am 9. Jan. 2011 auf Querfunk (104,8 Mhz) angelaufen

Radio A- Die Sen­dung für li­ber­täre Kultur, Po­litik und Syn­di­ka­lismus.

Das A steht na­tür­lich für An­ar­chismus – Im mo­nat­li­chen Wechsel be­dienen euch hier die li­ber­täre Gruppe Karls­ruhe und die FAU Karls­ruhe mit In­for­ma­tionen Rund um An­ar­chie und Ar­beits­kampf. Dabei soll so­wohl auf Ak­tu­elles ( Ver­an­stal­tungen, Le­sungen, Demos, Ar­beits­kampf, ak­tu­elle Po­litik, li­ber­täres Leben, … )  sowie auf die lange und be­wegte Ge­schichte des An­ar­chismus ein­ge­gangen werden.

Frei wähnen wir uns, die wir in den par­la­men­ta­ri­schen De­mo­kra­tien dieser Welt leben; frei ar­beiten zu müssen um kaufen zu können was sug­ge­riert wird be­sitzen zu müssen; frei zu wählen wer von der Kaste der Mäch­tigen uns die nächsten 4 Jahre weiter und weiter in die öko­lo­gi­sche, so­ziale Ka­ta­strophe führt. Frei­heit ist aber nicht mög­lich so­lange wir den Staat im Kopf nicht über­winden. Li­ber­täres Denken ist ein An­fang – an­ar­chis­ti­sches Han­deln ein Weg.

Hören wir auf Ex­pe­ri­men­tier­feld von Herr­schafts­kon­strukten zu sein !

Demonstration für eine Gesellschaft ohne Knäste in Köln

Am Abend des 31. De­­zem­ber 2010 nah­men in Köln-Os­­sen­dorf über 200 Mens­chen an der jähr­lich stat­t­­fin­­denden An­ti-Knast-So­­li­de­mo für eine Ge­­sell­­schaft oh­ne Knäste und Zwang­san­­stal­ten te­il. Mit der De­­mons­tra­ti­on wur­de die So­­li­da­rität mit al­len in Ge­fan­­gens­chaft le­­ben­den Mens­chen aus­­ge­drückt und ein star­kes Ze­ic­hen ge­gen sta­at­­li­che Rep­res­si­on ge­­setzt.

Anti-Atom-Demonstration in Freiburg

Rund 850 Men­schen be­tei­ligten sich am 11. De­zember 2010 an einer un­an­ge­mel­deten Anti-Atom De­mons­tra­tion unter dem Motto „Atomaus­stieg ohne Wenn und Aber!“ in Frei­burg.

Der Gipfel der Macht

Am Freitag, den 10. De­zember 2010, fand in Frei­burg zum zweiten Mal der deutsch-fran­zö­si­sche Gipfel statt. Links­ra­di­kale Gruppen und Zu­sam­men­hänge, aber auch linke Par­teien und Ge­werk­schaften mo­bi­li­sierten da­gegen, nachdem der Termin Mitte No­vember be­kannt wurde. Auf­ge­rufen wurde zu an­ti­na­tio­nalen Ak­ti­ons­tagen vom 9.-11. De­zember.

Der Castor im Süden

Am Sams­tag, den 6. No­­vem­ber 2010, tra­fen sich über 1.500 Mens­chen in Berg/Pfalz, an der fran­zö­sisc­hen Gren­ze, um ge­­me­in­sam den 12. Cas­tor­t­ran­s­port nach Gor­le­ben zu bloc­ki­eren. Nach einer bre­iten Mo­­bi­li­­si­e­rung zur „Süd­bloc­­ka­de“ wur­den dort, nach einer Kun­d­­ge­­bung und De­­mons­tra­ti­on durch das Dorf, er­­fol­g­re­ich die Gle­ise be­­setzt, so dass der Cas­tor aus­we­ic­hen und bei Stras­­bo­urg/Kehl über die Gren­ze muss­te.

Wandzeitung #5

Ab so­fort an vielen Wänden in der Stadt, zum mit­nehmen in der KTS oder hier zum her­un­ter­laden und selbst aus­dru­cken. Dieses Mal in der Wand­zei­tung:

- Pro­teste gegen Na­zi­kund­ge­bung in Of­fen­burg
- An­ar­chis­ti­sches Netz­werk Süd­west* ge­gründet
- Ter­mine in Frei­burg und Um­ge­bung
- Gegen linke Be­wusst­lo­sig­keit – für einen kon­se­quenten An­ti­fa­schismus!

Die Wand­zei­tung wird vom Wand­zei­tungs-Kol­lektiv der An­ar­chis­ti­schen Gruppe Frei­burg her­aus­ge­bracht. Wir wollen eine Ge­gen­öf­fent­lich­keit zu den bür­ger­li­chen Me­dien schaffen, indem wir un­sere In­halte an die Wände kleis­tern.
Mail uns deine Bei­träge, deine Kritik und dein Feed­back!

Mail: wand­zei­tung[at]ri­seup.net
Web-Ar­chiv: www.ag-frei­burg.org/wand­zei­tung

So wie der An­ar­chismus den Na­tio­nal­­staat und seine Grenzen als Werk­­zeuge der Herr­­schaft ab­lehnt, so ist auch die an­ar­chis­ti­­sche Be­we­­gung eine welt­weite und gren­­zen­lose. "Von Ja­­karta bis Jo­han­­nes­­burg - An­ar­chismus welt­weit" ist eine Sam­m­­lung von In­ter­views, die mit An­ar­chis­tInnen aus sechs Kon­ti­­nenten ge­­führt wurden, um einen Ein­blick in die ge­­gen­wär­tige an­ar­chis­ti­­sche Be­we­­gung zu bieten. Er­ör­tert werden die Ge­­schichten lo­­kaler Be­we­­gungen, die Ak­ti­vi­täten in un­ter­­schie­d­­li­chen po­­li­ti­­schen Kon­texten sowie die Hoff­­nungen, die sich an li­­ber­täre Ideen knüpfen.

Die Bei­­träge prä­­sen­tieren ein glo­­bales Netz­werk von An­ar­chis­tInnen, die auf der Basis ge­­mein­­samer Ideale spe­­zi­­fi­­sche Schwer­­punkte setzen, Tak­tiken ent­wi­­ckeln und Per­­spek­tiven for­mu­­lieren, je nach his­to­ri­­schen Vor­­aus­­set­­zungen und re­al­­po­­li­ti­­schen Ge­­ge­­ben­heiten. Das Buch fängt die Viel­falt und Vi­ta­­lität ein, welche die an­ar­chis­ti­­sche Be­we­­gung seit jeher aus­­zeichnen, und hofft damit, einen Bei­­trag zur Wei­ter­ent­wick­­lung an­ar­chis­ti­­scher Theorie und Praxis leisten zu können.

Proteste gegen Nazikundgebung in Offenburg

Für den 23. Ok­to­ber 2010 ri­efen Ne­o­na­zis aus dem Um­­feld der „fre­ien Kräfte“ zu einer De­­mons­tra­ti­on un­ter dem Mot­to „Nach­träg­li­che Si­cher­he­its­­ver­­­wah­rung ist le­­gitim – ke­ine Fre­i­heit für Schwerst­straf­tä­ter“ in Of­­fen­burg auf. Die Stadt­­­ver­­wal­tung deg­ra­­di­er­te die De­­mons­tra­ti­on zu einer sta­ti­o­nären Kun­d­­ge­­bung auf dem Markt­platz und ver­­bot un­nö­ti­­ger­we­ise Sprin­­ger­s­ti­efel und Bom­­ber­jac­ken.

In­­ner­halb we­­niger Wo­chen wur­den Ge­­genak­ti­onen gep­lant und mo­­bi­li­­si­ert. Am En­de ka­men rund 400 Mens­chen zu einer an­ti­fa­sc­his­tisc­hen Kun­d­­ge­­bung in die Of­­fen­bur­ger In­­nens­tadt. In vi­elen Re­­de­be­i­trägen wur­de klar ge­­macht, dass „Na­zis in Of­­fen­burg nichts ver­­lo­ren“ hätten. Die Po­­lizei war le­­dig­­lich mit 300 Be­amt_in­nen im Ein­­satz, da­bei wur­den die Be­re­its­chafts­po­­li­zist_in­nen von Bun­­de­spo­­li­zist_in­nen aus Rhe­in­­land-Pfalz und Ba­yern un­ter­stützt.

<< Start < Zurück 1 2 3 4 Weiter > Ende >>