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Ab sofort an vielen Wänden in der Stadt, zum mitnehmen in der KTS, in der Gartenstraße 19 oder hier zum herunterladen und selbst ausdrucken.
Wir haben weiter am Erscheinungsbild der Wandzeitung gefeilt, sie kommt jetzt zeitgemäßer und mit drei Seiten daher. Für ein besseres Handling sorgen die neu eingeführten QR-Codes zu jedem Artikel: Leser_innen mit einem Smartphone und einer entsprechenden App können den zweidimensionalen Code "scannen" und erhalten die URL zum jeweiligen Artikel oder zu weiterführenden Informationen.
Am Mittwoch, den 2. Februar 2011, fand in Freiburg eine Spontandemonstration in Solidarität mit der am Mittag geräumten Liebig 14 Berlin. 2.500 Bullen aus dem gesamten Bundesgebiet wurden angekarrt, um in den frühen Morgenstunden das seit 21 Jahren bestehende Hausprojekt in Berlin-Friedrichshain gewaltsam zu räumen.
Gegen 18 Uhr trafen sich rund 50 Menschen an der besetzten Gartenstraße 19 und zogen laute Parolen rufend, Flyer verteilend und durch Pyrotechnik unterstützt durch die noch gut besuchte Freiburger Innenstadt. Erst nach einer Weile tauchte wohl eher aus Zufall ein Streifenwagen hinter der Demonstration auf. Vor dem Polizeirevier Nord wurde eine Feuerwerksbatterie gezündet.
Radio A- Die Sendung für libertäre Kultur, Politik und Syndikalismus.
Das A steht natürlich für Anarchismus – Im monatlichen Wechsel bedienen euch hier die libertäre Gruppe Karlsruhe und die FAU Karlsruhe mit Informationen Rund um Anarchie und Arbeitskampf. Dabei soll sowohl auf Aktuelles ( Veranstaltungen, Lesungen, Demos, Arbeitskampf, aktuelle Politik, libertäres Leben, … ) sowie auf die lange und bewegte Geschichte des Anarchismus eingegangen werden.
Frei wähnen wir uns, die wir in den parlamentarischen Demokratien dieser Welt leben; frei arbeiten zu müssen um kaufen zu können was suggeriert wird besitzen zu müssen; frei zu wählen wer von der Kaste der Mächtigen uns die nächsten 4 Jahre weiter und weiter in die ökologische, soziale Katastrophe führt. Freiheit ist aber nicht möglich solange wir den Staat im Kopf nicht überwinden. Libertäres Denken ist ein Anfang – anarchistisches Handeln ein Weg.
Hören wir auf Experimentierfeld von Herrschaftskonstrukten zu sein !
Am Abend des 31. Dezember 2010 nahmen in Köln-Ossendorf über 200 Menschen an der jährlich stattfindenden Anti-Knast-Solidemo für eine Gesellschaft ohne Knäste und Zwangsanstalten teil. Mit der Demonstration wurde die Solidarität mit allen in Gefangenschaft lebenden Menschen ausgedrückt und ein starkes Zeichen gegen staatliche Repression gesetzt.
Rund 850 Menschen beteiligten sich am 11. Dezember 2010 an einer unangemeldeten Anti-Atom Demonstration unter dem Motto „Atomausstieg ohne Wenn und Aber!“ in Freiburg.
Am Freitag, den 10. Dezember 2010, fand in Freiburg zum zweiten Mal der deutsch-französische Gipfel statt. Linksradikale Gruppen und Zusammenhänge, aber auch linke Parteien und Gewerkschaften mobilisierten dagegen, nachdem der Termin Mitte November bekannt wurde. Aufgerufen wurde zu antinationalen Aktionstagen vom 9.-11. Dezember.
Am Samstag, den 6. November 2010, trafen sich über 1.500 Menschen in Berg/Pfalz, an der französischen Grenze, um gemeinsam den 12. Castortransport nach Gorleben zu blockieren. Nach einer breiten Mobilisierung zur „Südblockade“ wurden dort, nach einer Kundgebung und Demonstration durch das Dorf, erfolgreich die Gleise besetzt, so dass der Castor ausweichen und bei Strasbourg/Kehl über die Grenze musste.
Ab sofort an vielen Wänden in der Stadt, zum mitnehmen in der KTS oder hier zum herunterladen und selbst ausdrucken. Dieses Mal in der Wandzeitung:
- Proteste gegen Nazikundgebung in Offenburg
- Anarchistisches Netzwerk Südwest* gegründet
- Termine in Freiburg und Umgebung
- Gegen linke Bewusstlosigkeit – für einen konsequenten Antifaschismus!
Die Wandzeitung wird vom Wandzeitungs-Kollektiv der Anarchistischen Gruppe Freiburg herausgebracht. Wir wollen eine Gegenöffentlichkeit zu den bürgerlichen Medien schaffen, indem wir unsere Inhalte an die Wände kleistern.
Mail uns deine Beiträge, deine Kritik und dein Feedback!
Mail: wandzeitung[at]riseup.net
Web-Archiv: www.ag-freiburg.org/wandzeitung
So wie der Anarchismus den Nationalstaat und seine Grenzen als Werkzeuge der Herrschaft ablehnt, so ist auch die anarchistische Bewegung eine weltweite und grenzenlose. "Von Jakarta bis Johannesburg - Anarchismus weltweit" ist eine Sammlung von Interviews, die mit AnarchistInnen aus sechs Kontinenten geführt wurden, um einen Einblick in die gegenwärtige anarchistische Bewegung zu bieten. Erörtert werden die Geschichten lokaler Bewegungen, die Aktivitäten in unterschiedlichen politischen Kontexten sowie die Hoffnungen, die sich an libertäre Ideen knüpfen.
Die Beiträge präsentieren ein globales Netzwerk von AnarchistInnen, die auf der Basis gemeinsamer Ideale spezifische Schwerpunkte setzen, Taktiken entwickeln und Perspektiven formulieren, je nach historischen Voraussetzungen und realpolitischen Gegebenheiten. Das Buch fängt die Vielfalt und Vitalität ein, welche die anarchistische Bewegung seit jeher auszeichnen, und hofft damit, einen Beitrag zur Weiterentwicklung anarchistischer Theorie und Praxis leisten zu können.
Für den 23. Oktober 2010 riefen Neonazis aus dem Umfeld der „freien Kräfte“ zu einer Demonstration unter dem Motto „Nachträgliche Sicherheitsverwahrung ist legitim – keine Freiheit für Schwerststraftäter“ in Offenburg auf. Die Stadtverwaltung degradierte die Demonstration zu einer stationären Kundgebung auf dem Marktplatz und verbot unnötigerweise Springerstiefel und Bomberjacken.
Innerhalb weniger Wochen wurden Gegenaktionen geplant und mobilisiert. Am Ende kamen rund 400 Menschen zu einer antifaschistischen Kundgebung in die Offenburger Innenstadt. In vielen Redebeiträgen wurde klar gemacht, dass „Nazis in Offenburg nichts verloren“ hätten. Die Polizei war lediglich mit 300 Beamt_innen im Einsatz, dabei wurden die Bereitschaftspolizist_innen von Bundespolizist_innen aus Rheinland-Pfalz und Bayern unterstützt.