Libertäres Bündnis Ludwigsburg
Mail: lb-hoch2{at}riseup.net | PGP: 0x428C1B28
www.lbquadrat.de.vu | Twitter | Facebook | Myspace
Silvesterdemo Stuttgart - Hinein in den libertären Block!
Gegen das Konstrukt von Volk, Nation und Rasse!
Für ein klassenkämpferisches und revolutionäres 2012!
Wir rufen alle auf, sich geschlossen, solidarisch und Spektren übergreifend an der diesjährigen Silvesterdemo in Stuttgart zu beteiligen. Mit diesem Aufruf zu einem libertären Block wollen wir uns nicht von anderen Gruppen und der Demo abgrenzen, sondern verstärkt in und aus unserem Spektrum heraus dazu mobilisieren, um so der Zersplitterung der Linken eine kraftvolle und kämpferische Demo gegenüber zu stellen. Faschisten, die herrschende Klasse und ihre Repressionsorgane müssen 2012 mit einem starken Bündnis aller fortschrittlichen und revolutionären Gruppen rechnen.
no racism in stuttgart!
Vom 2. bis zum 5. Juni plant die rechtspopulistische Vereinigung „Bürgerbewegung Pax Europa e.V“ zusammen mit „pi-news Stuttgart“ ein bundesweites „islamkritisches Wochenende“ und mehrere öffentliche Aktionen in Stuttgart durchzuführen.
Diese Organisationen verbreiten rassistische Vorurteile und schüren Ängste unter dem Vorwand der „Islamkritik“. Trotz vorgeblicher Distanzierungen zum rechten Rand, arbeiten sie europaweit mit offen rassistischen und sozialdarwinistischen Organisationen zusammen. Sie bedienen sich altbekannter rassistischer Hetze und verknüpfen Forderungen nach einem Law-and-Order Staat mit hohlen Phrasen von Freiheit und Demokratie.
Ludwigsburg: Lucio Urtubia - Anarchist und Maurer
Anarchist, Bankräuber und Maurer: Lucio Urtubia, geboren am 18. Februar 1931 in Cascante (Navarra), desertierte Mitte der 1950er Jahre vom spanischen Militär und ließ sich in Paris nieder. Dort arbeitete er als Maurer, schloss sich in der Folge anarchistischen Gruppierungen an und wurde für seine Enteignungsaktionen berühmt. Dabei kam er mit Gruppen wie den Black Panthers in Kontakt und traf den Revolutionär Che Guevara. Sein abenteuerliches Leben wurde von Aitor Arregi und Jose Mari Goenaga verfilmt.
Am 7. Juni ab 20 Uhr im Demokratischen Zentrum Ludwigsburg (DemoZ), Eintritt frei!
Eine Veranstaltung von [LB]²
Anarchistischer-Syndikalistischer Aufruf zum 30.04 und 01.05
Aufruf zur Revolutionären Vorabenddemo am 30.April in Stuttgart und antifaschistischen Aktionen am 1. Mai in Heilbronn
Im Jahr 2010 arbeiteten in der BRD über 800.000 Menschen für Leiharbeitsfirmen – und deren Zahl steigt stetig. In der Regel wesentlich schlechter bezahlt und behandelt als die Festangestellten, müssen LeiharbeiterInnen die gleiche Arbeit verrichten, für durchschnittlich 40% weniger Lohn. Den Gewinn streichen Industrie und die Leiharbeitsfirmen ein. Die DGB-Gewerkschaften sind vor allem in Nischenbereichen, wie in der Pflege oder Gastronomie, den Ausgebeuteten häufig keine große Hilfe – und viel zu oft wirken sie beruhigend und befriedend auf Proteste ein, anstatt eine starke Basis für diese Kämpfe um ein besseres und gerechteres Leben zu bieten.
Auf nach Stuttgart! Rein in den Antikapitalistischen Block!
Streiken & Blockieren - nicht verhandeln sondern handeln - S21 verhindern!
Für den 11.12.2010 ruft das "Bündnis gegen S21" zu einer landesweiten Demonstration gegen das Prestigeprojekt Stuttgart 21 auf. Die Breite des Bündnisses und die darin kommunizierten Forderungen an die herrschende Elite spiegeln den vielfältigen Unmut weiter Teile der Menschen wieder. Wir, libertäre Gruppen aus der Region Stuttgart, beteiligen uns seit langer Zeit an den Protesten und trugen bisher unsere generelle Kritik am bestehenden kapitalistischen System mittels Flugblättern und Veröffentlichungen in die Proteste. Wir erachten es als wichtig, S21 nicht als isoliertes Ereignis zu betrachten, sondern die Geschehnisse in Stuttgart in einen größeren Kontext zu stellen. Denn es ist eben das kapitalistische, parlamentarische System, dass solch undemokratische und klüngelgetriebene Vorgänge überhaupt erst ermöglicht.
Seit der brutalen Gewaltorgie seitens der Bullen am 30.09. im Schlossgarten haben viele Menschen erkannt, wie dieser Staat mit Kritik und friedlichem Widerstand umgeht. Es tritt zu Tage, was bisher unter dem schäbigen Lack parlamentarischer Wahlen versteckt wurde. Die Arroganz der Mächtigen und ihre willfährigen HelferInnen, Verfassungsschutz und Prügelbullen, PR-opagandaabteilungen und Wasserwerfer, unterdrücken den Willen der Menschen: Alle Macht ging noch nie vom Wahlvolke aus.
Aktionswochen gegen Rechts - Nazis keinen Schlupfwinkel bieten!
Aktionswochen gegen rechte Aktivitäten in der Region Ludwigsburg
Verschiedene Gruppen und Jugendliche aus der Region haben sich zusammen getan um gegen die wachsende Aktivität von Neonazis in der Umgebung aktiv zu werden.
In der Region finden sich vermehrt Aufkleber der NSBM Versände Asatru-Versand und Wikinger-Versand aus Besigheim. Dabei geht der Betreiber, der Bruder eines mehrfach vorbestraften Neonazis, gezielt an Jugendliche heran um sie über Musik und Kultur für seine Sache zu gewinnen. Für das Verkleben von Aufklebern und Flyern erhalten die Jugendlichen T-Shirts. Auch wenn die oder der Betreiber betonen, nicht rechtsextrem zu sein, führen die ganz klar der Neonaziszene zuordenbare Kleidung und Musik.
„Wer eine friedliche Revolution unmöglich macht,…“
Positionspapier der FAU Stuttgart und des Libertären Bündnisses Ludwigsburg zu Stuttgart 21
Das Großprojekt “Stuttgart 21” spaltet die Menschen in der schwäbischen Region und weit darüber hinaus. Es sind die überbordenden Kosten, deren Finanzierung bislang ungeklärt sind. Es ist die Zerstörung der “grünen Lunge” der Stadt und es ist der Filz aus Politik und Wirtschaft, der die Menschen empört und auf die Straße und zum zivilen Ungehorsam treibt. Zu den Demonstrationen versammeln sich mittlerweile viele zehntausend Menschen aus den unterschiedlichsten Schichten und Altersgruppen, um ihren Protest gegen das Milliarden- und Mitbestimmungsgrab S21 kund zu tun. Doch was spaltet das Projekt eigentlich? Es spaltet nur in geringem Maße die Bevölkerung. Es zeigt vielmehr die Trennung zwischen den “einfachen” Menschen und denen “da oben”. Beeindruckend an den Protesten ist die Vielfältigkeit und Kreativität, das Durchhaltevermögen und der hohe Mobilisierungsgrad. Der bislang weitestgehend friedliche Protest übt auf die Oberen einen immer größer werdenden Druck aus und wir unterstützen und beteiligen uns an diesen friedlichen Protesten. Die herbeifantasierten “Chaoten” gab es nur in den Hirnen einiger verwirrter Boulevardschreiberlinge. Wir müssen aufpassen, dass durch eben solche Berichte der Widerstand gegen die S21-Verbrecher nicht gespalten wird.
Allerdings steht für uns fest, dass der Widerstand gegen S21 noch nicht seinen Höhepunkt erreicht hat.
Stuttgart 21 - Der Abriss hat begonnen - Der Aufstand auch
Um 14:30 Uhr begann der Abriss des Notflügels des Stuttgarter Bahnhofs. Ein großes Polizeiaufgebot sperrte den Bereich und räumte die Dauer-Sitzblockade am Zaun der Baustelle. Innerhalb weniger Minuten waren hunderte DemonstrantInnen vor Ort. Nach kurzer zeit begannen die DemonstrantInnen wie angekündigt den Straßen zu besetzen.
Zuerst wurde die Kreuzung der Heilbronnerstrasse besetzt um den Verkehr lahm zulegen. Von Minute zu Minute wuchs die Menge wütender DemonstranInnen. Im weiteren Verlauf wurden weiter Zentrale Verkehrspunkte in Stuttgart besetzt. Darunter der Rothebühl-Platz, Charlottenplatz und der Wagenburgtunnel. Der Verkehr in der Innenstadt kam bis in die späten Abendstunden zum erliegen
Des-weiteren wurden Bahnsteige und ein Gleis blockiert und somit die Abfahrt des TGV nach Paris und weiterer Züge verzögert. Es kam zu erblichen Verzögerungen im Bahnverkehr.
In den frühen Abendstunden besetzten einige AktivistInnen das Dach des Nordflügels um den weiteren Abriss zu verhindern. Zur Stunde befinden sich die BesetzerInnen noch auf dem Dach.
Am Gebhard-Müller-Platz kam es laut AugenzeugInnen um 23 Uhr zu einer brutalen Räumung, bei der ein Polizist mit einem Pferd in die Menge ritt. Video / Fotobeweise von dem Vorfall werden gesucht.