Libertäre Gruppe Karlsruhe

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Aufruf zur De­mons­tra­tion am 24. Sep­tember 2011 in Mann­heim, 12.00 Uhr Ort: Planken, ge­gen­über Was­ser­turm

Po­li­ti­sche Ver­fol­gung, Krieg, Hun­gersnot, Um­welt­ka­ta­stro­phen, Men­schen­rechts­ver­let­zungen, Frau­en­un­ter­drückung: Die Ur­sa­chen für die Flucht sind viel­fältig, aber immer wird die Flucht als letzter Ausweg in einer Exis­tenz- und le­bens­be­dro­henden Si­tua­tion ge­sehen. Die po­li­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nisse in den Her­kunfts­län­dern der Flücht­linge sind meist eng ver­knüpft mit der Po­litik und den stra­te­gi­schen und wirt­schaft­li­chen In­ter­essen der In­dus­trie­staaten. Der Kampf um Roh­stoffe und Märkte, das Streben nach Profit, und die Durch­set­zung der wirt­schaft­li­chen und stra­te­gi­schen In­ter­essen auch mit dem Mittel des Krieges, führen für immer mehr Men­schen welt­weit zu Armut und Ent­rech­tung und be­raubt sie ihrer Le­bens­per­spek­tive.



Es geht auch an­ders. Kom­merz, Ka­pital und Konsum sind keine un­um­stöß­liche Not­wen­dig­keit un­serer Ge­gen­wart. Dass man mit dieser Mei­nung nicht al­lein sein muss, zeigen Fran­cesca Araiza An­drade und Julia Os­tertag in ihrem wü­tenden und mitrei­ßenden Do­ku­men­tar­film “Noise and Re­si­stance”. Was man­chen nur als Lärm und Stö­rung gilt, ma­chen sie als vi­tale Ar­ti­ku­la­tion des Wi­der­stands ­deut­lich : Punk ist hier weder Mo­de­er­schei­nung noch ver­staubtes Re­likt der Ver­gan­gen­heit, son­dern der le­ben­dige Aus­druck eines Le­bens­ge­fühls.



Radio A- Die Sen­dung für li­ber­täre Kultur, Po­litik und Syn­di­ka­lismus.

Das A steht na­tür­lich für An­ar­chismus – Im mo­nat­li­chen Wechsel be­dienen euch hier die li­ber­täre Gruppe Karls­ruhe und die FAU Karls­ruhe mit In­for­ma­tionen Rund um An­ar­chie und Ar­beits­kampf. Dabei soll so­wohl auf Ak­tu­elles ( Ver­an­stal­tungen, Le­sungen, Demos, Ar­beits­kampf, ak­tu­elle Po­litik, li­ber­täres Leben, … )  sowie auf die lange und be­wegte Ge­schichte des An­ar­chismus ein­ge­gangen werden.

Frei wähnen wir uns, die wir in den par­la­men­ta­ri­schen De­mo­kra­tien dieser Welt leben; frei ar­beiten zu müssen um kaufen zu können was sug­ge­riert wird be­sitzen zu müssen; frei zu wählen wer von der Kaste der Mäch­tigen uns die nächsten 4 Jahre weiter und weiter in die öko­lo­gi­sche, so­ziale Ka­ta­strophe führt. Frei­heit ist aber nicht mög­lich so­lange wir den Staat im Kopf nicht über­winden. Li­ber­täres Denken ist ein An­fang – an­ar­chis­ti­sches Han­deln ein Weg.

Hören wir auf Ex­pe­ri­men­tier­feld von Herr­schafts­kon­strukten zu sein !

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