Libertäre Gruppe Karlsruhe
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Start der Veranstaltungsreihe „Es ist keine Krise – es ist das System“ des Anarchistischen Netzwerks Südwest*
Am Freitag, den 27.01.2012, finden in Freiburg und in Karlsruhe die ersten inhaltlichen Veranstaltungen der Reihe "Es ist keine Krise – es ist das System" des Anarchistischen Netzwerks Südwest* statt. Bis Ende Februar können Menschen im Einzugsgebiet des Netzwerks (Baden-Württemberg, Saarland,...) sich so durch die gebotenen Vorträge und den folgenden Diskussionen mit den Themen Krise und Kapitalismus herrschaftskritisch auseinandersetzen.
Während in Griechenland, Spanien und Portugal der soziale Kahlschlag die Schuldenkrise lösen soll, wetten Rating-Agenturen schon auf den Bankrott weiterer Staaten. Hieß es noch vor drei Jahren, der Neoliberalismus sei gescheitert, treibt er heute seine wildesten Blüten in den von der Krise befallenen Ländern. Demokratische Wahlen werden zur Farce und die Reste von direkter Demokratie werden entweder entsorgt oder so manipuliert, dass sie keinen Einfluss mehr auf die Politik haben. Hinter dem Diktat von EU, Europäischer Zentralbank, dem IWF und der Finanzindustrie steht das Interesse, die kapitalistische Eigentums- und Gesellschaftsordnung aufrechtzuerhalten, wenn es sein muss auch mit steigender Repression nach innen und verheerenden Kriegseinsätzen nach außen.
Demo in Karlsruhe: Keine Beugehaft! Hände weg von Christa!
Lasst uns gemeinsam gegen das menschenverachtende und unverhältnismäßige Vorgehen der Justiz protestieren.
Offenes Treffen der Libertären Gruppe jetzt jeden 2. Dienstag im Monat
Am Dienstag, 10.01.2012, findet erstmals in diesem Jahr nach kurzer Pause ab 19 Uhr in der Viktoriastrasse 12 in Karlsruhe das Offene Treffen statt.
Kundgebung und Prozess gegen Demoanmelder in Karlsruhe
Im Juni 2008 wurde der Anmelder einer bundesweiten Demo im Zusammenhang mit dem G8-Gipfel in Heiligendamm vom Amtsgericht Karlsruhe zu 60 Tagessätzen verurteilt. Er soll nicht ausreichend für die Durchsetzung einzelner Auflagen gesorgt haben. Die Anklage treibt die Deformierung des Demonstrationsrechts auf die Spitze. Bei einer Verurteilung wäre jede Demoanmeldung ein unkalkulierbares Risiko!
Christa ist auch weiterhin von Beugehaft bedroht!
Christa braucht weiterhin jede Unterstützung, denn im Moment gibt es nur eine Atempause, aber noch kein Aufatmen!
Das Oberlandegericht Stuttgart hat aufgrund der Proteste und des lebensbedrohlichen Gesundheitszustands von Christa die Ladung zum Beugehaftantritt vorerst ausgesetzt bis der Bundesgerichtshof über die Beschwerde entschieden hat. Diese Entscheidung steht noch aus. Bei einem Gefängnisaufenthalt ist eine Fortsetzung der lebenserhaltenden Therapie nicht mehr möglich.
Demonstrationen gehören den Demonstranten - Berufungsverhandlung gegen Demoanmelder in Karlsruhe
Nachdem im Juni 2008 der Anmelder der Demo unter dem Motto "Jetzt erst recht - Repression und G8 entgegentreten" in Karlsruhe zu 60 Tagessätzen verurteilt wurde, folgt nun die zweite Instanz. Er soll nicht ausreichend für die Durchsetzung der Auflagen gesorgt haben. Die Anklage treibt die Deformierung des Demonstrationsrechts auf die Spitze. Bei einer Verurteilung wäre jede Demoanmeldung ein unkalkulierbares Risiko!
Keine Beugehaft für Christa Eckes – Tödliche Beugehaftandrohung der Justiz
Unsere Freundin und Genossin Christa Eckes soll in Beugehaft gehen, weil sich das Oberlandesgericht (OLG) in Stuttgart dem Antrag der Bundesanwaltschaft (BAW) anschloss. Im August diesen Jahres stellte sich heraus, dass Christa an akuter lymphatischer Leukämie erkrankt ist. Seit Anfang September wird sie mit Chemo-Therapie und Bestrahlung stationär im Krankenhaus behandelt und kämpft um ihr Leben. Eine Haft würde ihr Leben akut gefährden. Die dringend notwendige Therapie würde damit abgebrochen. Die angeordnete Maßnahme riskiert damit bewusst und zynisch ihr Leben.
Siebter Umsonstflohmarkt am 27.11. in Karlsruhe
Bereits zum siebten Mal veranstaltet die Intitiative für einen Umsonstflohmarkt einen Umsonstflohmarkt, diesmal im Rahmen der Europäischen Woche zur Abfallvermeidung.
Wieder einmal gilt: Bringen Sie vorbei, was Sie nicht brauchen, was aber anderen noch gut nützen kann. Nehmen Sie mit, was Sie gebrauchen können. Tragen Sie bei, ohne nachzufragen. Bedienen Sie sich ohne schlechtes Gewissen. Für Geld, Feilschen und Tauschen ist auf dem Umsonstflohmarkt kein Raum. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf: Bücher, Kleidung, Taschen, Büroklammern, Lampen, CDs, Golfschläger, Poster oder Schuhe.
Wichtig ist aber auch: Bitte keinen Müll mitbringen! Es geht nicht um das Loswerden wertloser Gegenstände, sondern um die Weitergabe wertvoller, zu gebrauchender Dinge.
Aus / Grenzen Auf / brechen - Gegen Lagerunterbringung, Abschiebehaft, Abschiebung von Flüchtlingen, stoppt die organisierte Unmenschlichkeit!

Aufruf zur Demonstration am 24. September 2011 in Mannheim, 12.00 Uhr Ort: Planken, gegenüber Wasserturm
Politische Verfolgung, Krieg, Hungersnot, Umweltkatastrophen, Menschenrechtsverletzungen, Frauenunterdrückung: Die Ursachen für die Flucht sind vielfältig, aber immer wird die Flucht als letzter Ausweg in einer Existenz- und lebensbedrohenden Situation gesehen. Die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in den Herkunftsländern der Flüchtlinge sind meist eng verknüpft mit der Politik und den strategischen und wirtschaftlichen Interessen der Industriestaaten. Der Kampf um Rohstoffe und Märkte, das Streben nach Profit, und die Durchsetzung der wirtschaftlichen und strategischen Interessen auch mit dem Mittel des Krieges, führen für immer mehr Menschen weltweit zu Armut und Entrechtung und beraubt sie ihrer Lebensperspektive.
Film "Noise and Resistance - Voices from the DIY Underground"
Es geht auch anders. Kommerz, Kapital und Konsum sind keine unumstößliche Notwendigkeit unserer Gegenwart. Dass man mit dieser Meinung nicht allein sein muss, zeigen Francesca Araiza Andrade und Julia Ostertag in ihrem wütenden und mitreißenden Dokumentarfilm “Noise and Resistance”. Was manchen nur als Lärm und Störung gilt, machen sie als vitale Artikulation des Widerstands deutlich : Punk ist hier weder Modeerscheinung noch verstaubtes Relikt der Vergangenheit, sondern der lebendige Ausdruck eines Lebensgefühls.