Aufrufe

no racism in stuttgart!

Vom 2. bis zum 5. Juni plant die rechts­po­pu­lis­ti­sche Ver­ei­ni­gung „Bür­ger­be­we­gung Pax Eu­ropa e.V“ zu­sammen mit „pi-news Stutt­gart“ ein bun­des­weites „is­lam­kri­ti­sches Wo­chen­ende“ und meh­rere öf­fent­liche Ak­tionen in Stutt­gart durch­zu­führen.

Diese Or­ga­ni­sa­tionen ver­breiten ras­sis­ti­sche Vor­ur­teile und schüren Ängste unter dem Vor­wand der „Is­lam­kri­tik“. Trotz vor­geb­li­cher Di­stan­zie­rungen zum rechten Rand, ar­beiten sie eu­ro­pa­weit mit offen ras­sis­ti­schen und so­zi­aldar­wi­nis­ti­schen Or­ga­ni­sa­tionen zu­sammen. Sie be­dienen sich alt­be­kannter ras­sis­ti­scher Hetze und ver­knüpfen For­de­rungen nach einem Law-and-Order Staat mit hohlen Phrasen von Frei­heit und De­mo­kratie.

Saarbrücken: AntiRa-Woche vom 9. - 14. Mai

Von Lam­pe­dusa bis Le­bach - Ak­ti­ons­woche gegen Ras­sismus, Ab­schie­bung und eu­ro­päi­sche Asyl­po­litik

Das selbst­ver­wal­tete Phi­lo­so­phen­café an der Uni­ver­sität des Saar­landes zeigt eine Woche lang die Aus­stel­lung "In­nen­an­sichten - Bilder aus der Ab­schie­be­haft In­gel­heim". Da­neben findet ein um­fang­rei­ches Rah­men­pro­gramm mit Vor­trägen, Dis­kus­sionen und Film­vor­füh­rungen statt. Ab­ge­schlossen wird die Woche mit einer So­li­party und einer De­mons­tra­tion für die so­for­tige Schlie­ßung aller Ab­schie­be­lager.

Aufruf zur Re­vo­lu­tio­nären Vor­a­bend­demo am 30.April in Stutt­gart und an­ti­fa­schis­ti­schen Ak­tionen am 1. Mai in Heil­bronn

Im Jahr 2010 ar­bei­teten in der BRD über 800.000 Men­schen für Leih­ar­beits­firmen – und deren Zahl steigt stetig. In der Regel we­sent­lich schlechter be­zahlt und be­han­delt als die Fes­tan­ge­stellten, müssen Leih­ar­bei­te­rInnen die gleiche Ar­beit ver­richten, für durch­schnitt­lich 40% we­niger Lohn. Den Ge­winn strei­chen In­dus­trie und die Leih­ar­beits­firmen ein. Die DGB-Ge­werk­schaften sind vor allem in Ni­schen­be­rei­chen, wie in der Pflege oder Ga­stro­nomie, den Aus­ge­beu­teten häufig keine große Hilfe – und viel zu oft wirken sie be­ru­hi­gend und be­frie­dend auf Pro­teste ein, an­statt eine starke Basis für diese Kämpfe um ein bes­seres und ge­rech­teres Leben zu bieten.

Aufruf zur Solidaritätskundgebung mit den arabischen Revolten!

Seit Mo­naten breiten sich in den Län­dern der ara­bi­schen Welt die Auf­stände gegen re­pres­sive Re­gime wie ein Lauf­feuer aus und stürzen, wo sie nicht, wie in Li­byen oder im Iran, blutig nie­der­ge­schlagen werden, rei­hen­weise ihre Re­gie­rungen nach jahr­zehn­te­langer Un­ter­drückung.

Die Men­schen dort kämpfen für Rechte und Frei­heiten, wie wir sie schon lange haben. Sie treten ein für De­mo­kratie,  Mei­nungs- und Re­de­frei­heit und bes­sere Le­bens­be­din­gungen. Sie setzen sogar ihr Leben aufs Spiel um jene Rechte zu er­rei­chen, die in der west­li­chen Welt seit der Auf­klä­rung als selbst­ver­ständ­lich gelten. Gegen Per­spek­tiv­lo­sig­keit, Un­ter­drückung und Mas­sen­ar­beits­lo­sig­keit selbst in ge­bil­deten Schichten, reißen seit Mitte letz­tens Jahres die Pro­teste nicht mehr ab.

Wir rufen für Samstag, den 5. März 2011, zu einer An­ti­re­pres­sions-De­mons­tra­tion in Frei­burg auf. Hin­ter­grund ist die Razzia im be­setzten Haus Gar­ten­straße 19, los geht's um 16 Uhr am Ber­tolds­brunnen in der Stadt­mitte.

Am frühen Nach­mittag des 24. Fe­bruar 2011 wurde das Hin­ter­haus der seit gut zehn Mo­naten be­setzten Häuser in der Gar­ten­straße 19 von der Frei­burger Kri­mi­nal­po­lizei durch­sucht. Einen Durch­su­chungs­be­fehl be­kamen die an­we­senden Men­schen nicht zu sehen, auch keine Er­klä­rung dar­über, wo­nach ge­sucht wurde. Der Ei­gen­tümer, der die Be­set­zung duldet, wurde von der Po­lizei eben­falls nicht in­for­miert.

Streiken & Blo­ckieren - nicht ver­han­deln son­dern han­deln - S21 ver­hin­dern!

Für den 11.12.2010 ruft das "Bündnis gegen S21" zu einer lan­des­weiten De­mons­tra­tion gegen das Pres­ti­ge­pro­jekt Stutt­gart 21 auf. Die Breite des Bünd­nisses und die darin kom­mu­ni­zierten For­de­rungen an die herr­schende Elite spie­geln den viel­fäl­tigen Unmut weiter Teile der Men­schen wieder. Wir, li­ber­täre Gruppen aus der Re­gion Stutt­gart, be­tei­ligen uns seit langer Zeit an den Pro­testen und trugen bisher un­sere ge­ne­relle Kritik am be­ste­henden ka­pi­ta­lis­ti­schen System mit­tels Flug­blät­tern und Ver­öf­fent­li­chungen in die Pro­teste. Wir er­achten es als wichtig, S21 nicht als iso­liertes Er­eignis zu be­trachten, son­dern die Ge­scheh­nisse in Stutt­gart in einen grö­ßeren Kon­text zu stellen. Denn es ist eben das ka­pi­ta­lis­ti­sche, par­la­men­ta­ri­sche System, dass solch un­de­mo­kra­ti­sche und klün­gel­ge­trie­bene Vor­gänge über­haupt erst er­mög­licht.

 

Seit der bru­talen Ge­wal­torgie sei­tens der Bullen am 30.09. im Schloss­garten haben viele  Men­schen er­kannt, wie dieser Staat mit Kritik und fried­li­chem Wi­der­stand um­geht. Es tritt zu Tage, was bisher unter dem schä­bigen Lack par­la­men­ta­ri­scher Wahlen ver­steckt wurde. Die Ar­ro­ganz der Mäch­tigen und ihre will­fäh­rigen Hel­fe­rInnen, Ver­fas­sungs­schutz und Prü­gel­bullen, PR-opa­gan­da­ab­tei­lungen und Was­ser­werfer, un­ter­drücken den Willen der Men­schen: Alle Macht ging noch nie vom Wahl­volke aus.

Den deutsch-französischen Gipfel zum Desaster machen!

Am Fre­itag, den 10. De­­zem­ber 2010, soll in Fre­i­burg zum zwe­iten Mal der de­utsch-fran­zö­sisc­he Gip­fel stat­t­­fin­den. Ne­ben An­­ge­la Mer­kel und Ni­­colas Sar­­ko­zy wer­den auch we­i­te­re ge­la­de­ne Mi­­nis­ter_in­nen im Rat­ha­us zu­­sam­­ment­re­f­fen, um über die Zu­­kunft der de­utsch-fran­zö­sisc­hen Zu­­sam­­me­nar­­be­it, in­­ne­re und äu­ßere Si­cher­he­it, Mig­ra­ti­ons- und Um­welt­­po­­litik zu ta­gen. Ne­ben einem Scha­u­laufen über den Fre­i­bur­ger We­ih­­nacht­s­markt steht auch ein Emp­fang mit mi­­li­tä­risc­hen Eh­ren auf dem Müns­ter­p­latz auf dem Pro­g­ramm.

De­utsch-fran­zö­sisc­he Tra­­di­ti­on

Die de­utsch-fran­zö­sisc­he Zu­­sam­­me­nar­­be­it wird se­it den 1950er Jah­ren ste­tig aus­­ge­­ba­ut. Der am 22. Ja­­nu­ar 1963 un­ter­s­chri­e­be­ne Élysée-Ver­t­rag („Ver­t­rag über die de­utsch-fran­zö­sisc­he Zu­­sam­­me­nar­­be­it“) muss in er­s­ter Li­nie als ein Mit­tel zur Durc­h­set­­zung der ei­ge­nen In­te­res­sen ge­­sehen wer­den. Im Grun­de ge­nom­men ging es um drei we­­sent­­li­che Kern­­pun­kte: Ver­t­re­tung einer ge­­me­in­sa­men Po­­si­ti­on in der Au­ßen­­po­­litik, Ent­wic­k­lung ge­­me­in­sa­mer Stra­te­gi­en im Rah­men der Ver­­te­i­di­­gungs- und Rüs­tung­s­po­­litik und eine en­­ge­re Zu­­sam­­me­nar­­be­it in der Ju­­gend- und Er­­zi­e­hung­sar­­be­it.

Die de­utsch-fran­zö­sisc­he Zu­­sam­­me­nar­­be­it wird vi­e­le­r­orts sicht- und spürbar: be­is­pi­els­we­ise wenn wäh­rend des NA­TO-Gip­­fels im Ap­ril 2009 de­uts­che Was­­ser­wer­fer in Stras­­bo­urg ge­gen De­­mons­trant_in­nen ein­­ge­­setzt wer­den, 1.500 schwer­­be­waff­­ne­te Sol­dat_in­nen der de­utsch-fran­zö­sisc­hen Bri­­gade, eine Eli­te­ein­he­it in­­ner­halb der NA­TO, zum 20-jäh­ri­gen Ju­­bi­läum un­ter mas­­si­vem Po­­li­ze­isc­hutz durch Müll­he­im mar­s­chi­eren oder fran­zö­sisc­he CRS-Po­­li­zist_in­nen im Wen­d­­land auf Cas­tor-Geg­ner_in­nen ein­prü­geln.

Aktionswochen gegen Rechts - Nazis keinen Schlupfwinkel bieten!

Ak­ti­­ons­wo­chen gegen rechte Ak­ti­vi­täten in der Re­­gion Lu­d­wigs­­burg

Ver­schie­dene Gruppen und Ju­gend­liche aus der Re­gion haben sich zu­sammen getan um gegen die wach­sende Ak­ti­vität von Neo­nazis in der Um­ge­bung aktiv zu werden.

In der Re­gion finden sich ver­mehrt Auf­kleber der NSBM Vers­ände Asatru-Ver­sand und Wi­kinger-Ver­sand aus Be­sig­heim. Dabei geht der Be­treiber, der Bruder eines mehr­fach vor­be­straften Neo­nazis, ge­zielt an Ju­gend­liche heran um sie über Musik und Kultur für seine Sache zu ge­winnen.  Für das Ver­kleben von Auf­kle­bern und Flyern er­halten die Ju­gend­li­chen T-Shirts. Auch wenn die oder der Be­treiber be­tonen, nicht rechts­ex­trem zu sein, führen die ganz klar der Neo­na­zis­zene zu­or­den­bare Klei­dung und Musik.

Castor? Schottern!

Im No­vember 2010 ins Wend­land: Den Castor stoppen!

Auf einmal macht es Klick und es geht los. Der Wi­der­stand gegen Atom­müll­trans­porte ins Wend­land ist so ein Kris­tal­li­sa­ti­ons­punkt: hier wird Ener­gie­po­litik ver­han­delt, der Streit um ein an­deres, bes­seres Leben aus­ge­tragen. Hier seid Ihr alle ge­fragt:

Wir wenden uns an die Men­schen, die schon seit vielen Jah­ren  im Wi­der­stand gegen Cas­tor­trans­porte aktiv sind; na­tür­lich auch an die vielen Neuen, die in den letzten Jah­ren  ihr Nein! zur Atom­ener­gie  auf die Straße ge­tragen haben;

wir wenden uns an die­je­nigen, die mas­sen­haft gegen den So­zi­al­raub der Re­gie­rung pro­tes­tierten, und die er­leben mussten, wie ohne Wim­pern­zu­cken dar­über hin­weg­ge­gangen wurde;

wir wenden uns an die Zehn­tau­sende, die bun­des­weit ent­schlossen et­liche Na­zi­auf­mär­sche stoppten;

wir wenden uns an die Leute in Dör­fern, in klei­neren und grö­ßeren Städten, die nicht be­reit sind, an­ge­sichts der herr­schenden Atom-Po­litik die Hände in den Schoß zu legen:

Ge­meinsam mit Euch, zu­sammen mit Hun­derten, Tau­senden von Men­schen, wollen wir in der Ak­tion Castor Schot­tern! Steine aus dem Gleis­bett räumen, wenn der nächste Trans­port mit Cas­toren ins Wend­land rollt.

Damit die guten Ar­gu­mente gegen die Nut­zung der Atom­energie ge­sell­schaft­lich wirksam werden, müssen wir zu­weilen in mü­he­voller Hand­ar­beit in­ter­ve­nieren. Die Atom­po­litik schafft Fakten. Auch wir schaffen Fakten: wir ma­chen ein Loch.

Ak­ti­ons­tage vom 14. - 17. Ok­tober 2010 in Frei­burg

Bevor der Sommer ganz vor­­­über ist, wollen wir die letzten warmen Nächte am Rande des Schwarz­wald mit di­rekten In­ter­­ven­tionen und an­ti­­ka­pi­ta­­lis­ti­­schen Ak­tionen be­­gehen.

Wir sind au­to­nome und an­ar­chis­ti­­sche Gruppen und Ein­­zel­­per­­sonen aus denen sich die Frei­­raum­­kam­pagne Plätze. Häuser. Alles (PHA) zu­­sam­­men­­setzt. Die PHA-Kam­pagne hat den An­­spruch mit dem herr­­schafts­­über­­frach­teten Nor­­mal­­zu­­stand zu bre­chen und selbst­­be­­stimmte Räume zu er­­kämpfen und zu ver­­tei­­digen. In den letzten Mo­naten gab es in diesem Zu­­sam­­men­hang di­­verse Ak­ti­vi­täten wie Haus­­be­­set­­zungen, un­an­­ge­­mel­­dete Par­­ty­­­be­­set­­zungen, spon­tane Demos und Stra­­ßen­­feste. Auch wurde die über­­re­­gio­nale Ver­­­net­­zung vor­­an­­ge­trieben und ein uns alle in­­ne­woh­­nender Rei­­sechao­tismus prak­ti­­ziert. Im Rahmen der links­­ra­­di­­kalen PHA-Kam­pagne wollen wir nicht nur rea­­gieren son­­dern in die Of­­fen­­sive gehen, da uns ein grun­d­­sätz­­li­chen Ant­a­go­­nismus ge­­gen­­über der von Aus­­beu­tung und Aus­­gren­­zung ge­prägten Ge­­sell­­schaft eint. Wir kriegen nur wofür wir Kämpfen!

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